Kiga Bornhausen bringt 900 Kilo auf die Waage

Einer nach dem anderen: Auf dem großen Rasenmäher wollte jeder mal sitzen.

Jungen und Mädchen bei der Firma „Frank’s“ auf dem Gelände der früheren Raiffeisenbank auf Entdeckertour

Bornhausen (kno). „Es geht mir gut“, hatte Marius Müller-Westernhagen einst gesungen. Und genau so lautet das Motto eines Projekts, das die Mädchen und Jungen des Kindergartens Bornhausen derzeit beschäftigt. Dabei geht es vor allem um die Themen Gesundheit, Ernährung und Freizeitgestaltung. In diesem Rahmen konnte ein kleiner Spaziergang nicht schaden. Ziel war „Frank’s Meisterbetrieb“, der an der Klingenhagener Straße 6 beheimatet ist und quasi gleich um die Ecke liegt. Neben Firmenchef Falko Frank nahmen sich vor allem Tochter Selina und Ehefrau Christine der quirligen und neugierigen Truppe an, die von Kindergartenleiterin Anne Steinicke angeführt wurde.
Vor mehr als einem Jahr, im Februar 2011, haben die Franks das Areal der ehemaligen Raiffeisenbank in Bornhausen samt aller Gebäude übernommen und zum neuen Firmensitz gemacht. Seitdem hat sich einiges getan. Die SB-Tankstelle ist wieder in Betrieb; wo die Volksbank-Kunden früher Geld einzahlten und abhoben finden heute Mitarbeiterbesprechungen statt, im ehemaligen Verkauf soll ein Bistro eingerichtet werden, und auch Tiernahrung ist hier nach wie vor erhältlich.
Zu erleben und zu entdecken für die Kleinen gab es natürlich eine ganze Menge. Zuerst warfen sie einen Blick in den ehemaligen Getreidespeicher. Die große Halle wird derzeit auf Hochglanz gebracht, schließlich soll hier am 7. Juli mit einem zünftigen Scheunenfest das 90-jährige Bestehen der Ortsfeuerwehr Bornhausen gefeiert werden. Gleich nebenan sorgten die großen Aufsitzrasenmäher für Begeis­ter­­ung. Wer wollte, durfte sogar mal hinter dem Steuer Platz nehmen. Auch ein Bauwagen wurde näher inspiziert. Außerdem gab’s an diesem Tag endlich einmal eine Antwort auf die Frage, wieviel denn wohl der Kindergarten Bornhausen wiegt – zumindest das „lebende Inventar“. Dazu stellte sich die Gruppe auf die große geeichte Waage, auf der sonst nur Nutzfahrzeuge und Container gewogen werden. Angezeigt wurden exakt 900 Kilogramm.
Nachdem man den Frank’s-Mitarbeitern noch beim Bau von sogenannten Gabionen – das sind Drahtkörbe, in die Steine gefüllt werden – zugeschaut hatte, verabschiedete sich der Besuch mit dem gemeinsam gesungenen Kindergartenlied. Und das machten die Kinder so gut, dass es zum Abschluss noch einen großen Korb voller süßer Leckereien gab.