Koordinierungsgruppe: Wichtige Hinweise für Hochwassergeschädigte in Bornhausen

Die Koordinierungsgruppe der Hochwasserhilfe Bornhausen mit dem Ortsrat und dem Pfarramt Bornhausen sind dankbar für die bislang sehr große Spendenbereitschaft. Da die Mittel (Sachspenden und Geld) so bedarfsgerecht wie möglich verteilt werden sollen, ist man bei der Verteilung auf die Mithilfe der Geschädigten angewiesen. Wer also finanzielle Unterstützung benötigt, sollte bitte das Antragsformular ausfüllen und bei der Koordinierungsstelle im Pfarrhaus abgeben. Falls jemand bereits finanzielle Unterstützung bei der Koordinierungsstelle angefordert hat, sollte der Antrag dennoch ausgefüllt werden, um eine weitere Bearbeitung zu erleichtern. Das Antragsformular wird übrigens Anfang der Woche mit einer Hochwasser-Info im ganzen Dorf verteilt.
Sachspenden werden im Moment nicht benötigt. Dennoch werden selbstverständlich die Aufnahme und Verteilung weiterhin koordiniert. Für Fragen oder Anliegen kann man sich weiter an die Koordinierungsstelle „Hochwasserhilfe Bornhausen“ im Pfarramt (Telefon 05381-5083) wenden. Falls das Telefon nicht besetzt ist, sollte der Anrufbeantworter mit Angabe der Telefonnummer genutzt werden. Die Anrufer werden dann zeitnah zurückgerufen. Natürlich freut sich die Koordinierungsgruppe über zusätzliche monetäre Spenden. Das Konto lautet: DE 87278937600120966301. Bitte bei der Überweisung als Text Kirchengemeinde Bornhausen „Hochwasserhilfe Bornhausen“ angeben.
Nachfolgend noch einige Informationen, die sicherlich auch weiterhelfen können: Das Land Niedersachsen stellt 50 Millionen Euro zur Schadensregulierung für die Beseitigung der Schäden in der Öffentlichkeit und im privaten Umfeld zur Verfügung. Dieses Hilfsprogramm wird wahrscheinlich innerhalb der nächsten Woche verabschiedet. Es ist vorgesehen, dass 500 Euro pro Erwachsenem, 250 Euro pro Kind, maximal 2.500 Euro pro Haushalt, unterstützt werden sollen. Anträge können unter der Internetadresse www.Hochwasser.niedersachsen.de gestellt werden.
Der Landkreis Goslar hat ebenfalls ein finanzielles Hilfsprogramm aufgelegt. Die Antragsfrist hierfür läuft jedoch bereits am kommenden Mittwoch, 16. August, ab. Die Anträge können nur über das Internet unter www.landkreis-goslar.de gestellt werden. Wer Hilfe benötigt, sollte sich an die Koordinierungsstelle (Telefon 5083) im Pfarramt wenden.
Der Energieversorger EON erstattet allen geschädigten Kunden am Jahresende 200 Euro der Stromkosten. Hierfür wird eine „Hochwasser-Bescheinigung“ der Stadt Seesen benötigt, die bis Ende August an das EON Serviceteam geschickt werden muss. Telefon 0871 / 95 38 62 00 oder Email: kundenservice@eon.de, Post: E.ON Energie Deutschland GmbH, Postfach 1475, 84001 Landshut.
Harz Energie: Hilfe bei technischen Fragestellungen rund um die Energieversorgung sowie Kulanz bei Stromkosten durch den Einsatz von Pumpen und Trocknungsgeräten. Kostenfreie Ausleihe von Trocknungsgeräten (sofern vorrätig): 05522 / 503 81 83.
Finanzamt: Alle Kaufbelege zur Wiederbeschaffung von Haushaltsdingen und Kleidung sollten aufgehoben werden. Die Hochwasseropfer können diese bei der nächsten Steuererklärung angeben bzw. absetzen.