Märsche, Polka, Walzer, Schlager und mehr

Rund 200 Gäste kamen zum diesjährigen Kuchenkonzert. (Foto: Altenhoff)
 
Dirigent Ulrich Finster. (Foto: Altenhoff)

Viertes „Kuchen-Konzert“ in Bornhausen ein voller Erfolg / Wiederholung schon jetzt fest eingeplant

Alle Liebhaber populärer Blasmusik hatte das volkstümliche Blasorchester des MTV Bornhausen am vergangenen Samstag zu seinem jetzt schon vierten „Kuchenkonzert auf dem Dorfplatz“ in Bornhausen eingeladen. Als schließlich nach drei Stunden der letzte Ton verklungen war, hatten es die Musiker und Musikerinnen, unter der Leitung von Dirigent Ulrich Finster, abermals hervorragend verstanden, einen musikalischen Bogen zu spannen, der für jeden Geschmack etwas dabei hatte. Da auch das Wetter bestens „mitspielte“, lauschten die begeisterten annähernd 200 Gäste ganz entspannt – bei Kaffee und Kuchen oder aber auch herzhaftem Grillgut und einem kühlen „Hellen“ – dem passend ausgewählten Musikprogramm.

Mit „Auf zum Start“, einem Marsch von Gábor Horváth, eröffnete das Orchester passend und schwungvoll das Programm. Dann begrüßte Ulrich Finster das Publikum, bedankte sich zum einen bei den vielen Helfern, die nun einmal nötig sind, um so ein Konzert auf die Beine zu stellen, freute sich aber auch über den sehr guten Besuch dieser Wiederholung eines Kaffee- und Kuchenkonzertes in Bornhausen und führte anschließend ebenso immer wieder informativ in die zu hörenden Musikstücke ein.
Während sich die auch aus der weiteren Umgebung von Bornhausen angereisten Gäste an den Köstlichkeiten der Kuchentheke, die von den Musikerfrauen aufgebaut worden war, bedienten, lauschten sie gleichzeitig diesem gelungenen Konzert und klatschten oder schunkelten begeistert mit.
Das spornte denn auch das Orchester an, um im Schatten der St.-Catharina-Kirche auf ihrer musikalischen Reise zur Höchstform „aufzulaufen“.
Bei wunderbarem Sommerwetter banden die 16 Musiker und sechs Musikerinnen einen Strauß beliebter volkstümlicher Musik mit Märschen, Polkas und Walzermelodien aus Deutschland, Österreich sowie Tschechien und unternahmen dabei auch „Ausflüge“ nach Amerika und Spanien.
Auch als das Orchester eine verdiente Pause einlegte, kam keine Langeweile auf. Die Bornhäuser „Kammerkrug Sänger“ hatten unter der Regie von Hans-Christian Bauer einen viel beklatschten Auftritt. Sie begannen gewohnt stimmgewaltig ihren musikalischen Vortrag mit der Nationalhymne der Niedersachsen und bekamen nach dem Song von der Gruppe Santiano „Es gibt nur Wasser“ als Dankeschön eine „Runde“. Nach der Melodie „Hoch im Norden“, ebenfalls von der Gruppe Santiano, hatte der Bornhäuser Erwin Zimmer mit „In Bornhausen weht ein sanfter Wind“ einen neuen Text verfasst. Auch für diesen Vortrag gab es viel Beifall.
Anschließend griffen die Musiker und Musikerinnen wieder zu ihren Instrumenten und boten einen schwungvollen zweiten Teil. Auch diese wiederum variantenreiche Mischung aus traditioneller und moderner Blasmusik machte das Konzert letztlich zu einem ungetrübten Genuss, dem das Publikum durch viel Beifall Rechnung trug.
Und als ob es abgesprochen war, kaum hatte Ulrich Finster den Taktstock abgelegt, erklangen die Glocken der benachbarten Kirche St.-Catharina und läuteten dadurch das Ende dieses wunderschönen Nachmittages auf dem Bornhäuser Dorfplatz ein.