Mit Gesang Freude bereitet

Klaus Morig begrüßt die Gäste.
 
Die Sängerriege TUS Clausthal-Zellerfeld.

Gesangverein „Eintracht“ Bornhausen hatte zu Chorkonzert in die St.-Catharina-Kirche eingeladen

Der Gesangverein „Eintracht“ Bornhausen, unter Chorleiterin Claudia Schaare, hatte am vergangenen Sonntag zu seinem diesjährigen Chorkonzert in die St.-Catharina- Kirche zu Bornhausen eingeladen.
Unterstützung gab es von der Sängerriege TuS Clausthal-Zellerfeld mit Dirigent Georg Hain.

Mit „Freunde, die ihr seid gekommen“ begrüßten die achtundzwanzig Sängerinnen und Sänger der Gastgeber ihre Gäste musikalisch. Nach diesem Auftaktlied wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer von Bornhausens Pfarrerin Claudia Falkenreck-Wünsche herzlich begrüßt, dem sich auch Eintracht-Vorsitzender Klaus Morig mit seinem Grußwort anschloss. Gesanglich ging es dann weiter mit dem Lied „Heute woll'n wir singen“ und so sollte es denn auch sein.
Großen Applaus erntete anschließend auch die 16-köpfige Sängerriege aus Clausthal-Zellerfeld für ihre drei Vorträge. Zunächst mit dem Lied „In die blühende Welt“ und dann mit „Der Gesang“ und abschließend noch von Georg Sorg „Der Wanderer“.
Die „Eintracht“-Sängerinnen und -Sänger begaben sich anschließend, so der Originalton von Chorleiterin Claudia Schaare, „auf eine Reise durch das Jahr“. Zuerst stimmten sie ihr Publikum mit dem Song „Frühling“ auf das beginnende Jahr ein. Es folgte der „Holländische Holzschuhtanz“, in dem es unter anderem heißt: „Wenn wir im Sommer mal nach Holland gehen...“. Der Herbst wurde mit dem Lied „Das Waldhorn“ sehr realistisch besungen und zum Winter sagte Claudia Schaare: „Ich hoffe, dass sie schöne kalte Füße bekommen und den Schnee schon spüren“, um dann sehr gefühlvoll das Lied „Heimat“ anzustimmen.
Die Sängerriege aus dem Oberharz bot dann noch einmal bestes Liedgut für einen Männerchor. Mit den Liedern wie „Sonntag ist's“, oder auch „Bajazzo“ sowie abschließend sehr schwungvoll „Hoch drob'n auf dem Berg“, bekamen sie den verdienten Beifall für ihren musikalischen Vortrag. Weiter ging es mit dem Gesangverein „Eintracht“. Sie begeisterten zunächst mit dem Titelsong aus dem Musical „Cats“ und dann folgte noch der Song „Hallelujah“, mit dem Israel im März 1979 den 24. Eurovision Song Contest gewann.
Für eine besondere Überraschung sorgten anschließend die beiden Chorleiter. Begleitet von Claudia Schaare an der Orgel sang Georg Hain das 1872 von César Franck komponierte Stück „Panis Angelicus“ (Das Engelsbrot wird zum Brot der Menschen). Beide erhielten dafür von den begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern den verdienten Beifall.
Die Sängerriege TUS Clausthal-Zellerfeld beendete ihren Auftritt mit dem Lied „In der Ferne (Nun leb wohl du kleine Gasse“, dem das schöne Stück „Liebe ist wie eine Blume“ folgte. Zum viel beklatschten Abschluss sangen die Oberharzer noch das beliebteste Chorwerk von Robert Pracht „Das Morgenrot“.
Den Schlusspunkt unter einen erneut schönen Konzertnachmittag setzte dann der Gesangverein „Eintracht“ Bornhausen. Zunächst mit dem Lied von der „Lorelei“ und dann mit einem der schönsten deutschen Volkslieder „Im schönsten Wiesengrunde“.
Da fiel es dem Eintracht-Vorsitzenden Klaus Morig leicht, sich abschließend bei allen Mitwirkenden, aber auch allen Zuhörerinnen und Zuhörern für das Interesse an der Chormusik, zu bedanken. Stellvertretend für die Sängerinnen und Sänger erhielten die beiden Chorleiter Claudia Schaare und Georg Hain ein „flüssiges“ Präsent. Das hatte Morig aber auch parat für Bornhausens Pfarrerin Claudia Falkenreck-Wünsche, für die freundliche Zusammenarbeit und für die Möglichkeit, das Konzert in der schönen St.-Catharina-Kirche durchführen zu können. Gleichzeitig wies Morig schon einmal auf das im kommenden Jahr anstehende 140-jährige Vereinsjubiläum hin, das am 4. Juli entsprechend gefeiert werden soll.
Mit dem Lied „Ein schöner Tag“ verabschiedeten sich die Gastgeber von ihrem Publikum. Lang anhaltender Beifall war der Dank für die schönen Liedvorträge. Im Anschluss an das Konzert hatte der Gesangverein „Eintracht“ noch zu Kaffee und Kuchen in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Alles in allem ein Nachmittag, der den Anwesenden wieder viel Freude bereitet hat, das war deutlich zu spüren.