Nach dem Feuer gab es Eis

Ortsbrandmeister Klaus Kiehne (links) erklärt den Mädchen und Jungen des Bornhäuser Kindergartens mit einem Kollegen die Feuerwehrausrüstung, auch um ihnen die Angst zu nehmen.

Ortsbrandmeister Klaus Kiehne und seine Kollegen von der Bornhäuser Feuerwehr proben im Kindergarten den Ernstfall

Was muss ich tun wenn es brennt? Wie alarmiere ich die Feuerwehr? Am Donnerstag dieser Woche hatte Ortsbrandmeister Klaus Kiehne mit seinen Aktiven der Bornhäuser Feuerwehr den Mädchen und Jungen des Bornhäuser Kindergartens einen Besuch abgestattet, um ihnen zu erklären, wie sie sich verhalten sollen, wenn ein Feuer ausbricht.

„Damit die Kinder keine Angst vor uns Feuerwehrleuten haben, erklären wir ihnen zuerst die Ausrüstung“, berichtet der Ortsbrandmeister. Voller Neugier lassen sich die Kinder erklären, was alles zur Ausrüstung eines Feuerwehrmanns dazugehört. So sind neben dem Helm, den Sicherheitsschuhen und einer gepolsterten Hose das Atemschutzgerät und Handschuhe ein wichtiger Teil der Ausrüstung, erklärt Kiehne. Dann wird der Ernstfall geprobt: Ein Feuer ist im Bornhäuser Kindergarten ausgeborchen und nun gilt es, schnell die Feuerwehr zu rufen. Nachdem diese mit einem kurzen Anruf eines Kindergartenkindes alarmiert wurde und sofort angerückt ist, werden die Kleinen durch ein Fenster gerettet. Angst hatte während der Rettungsaktion, bis auf eine Ausnahme, keiner mehr.
Mit schnellen Schritten geht es dann zum Sammelpunkt vor dem Kindergarten wo es zur Belohnung ein Eis von der Bornhäuser Wehr für die Mädchen und Jungen gibtb.
Bereits zum 21. Mal hat die Wehr diese Aktion in diesem Jahr durchgeführt. „Jedes Jahr im Wechsel, kommen wir entweder in den Kindergarten oder die Kleinen besuchen uns in der Station, wo wir ihnen dann einen Lehrfilm zeigen”, so Kiehne. Die Kinder des Bornhäuser Kindergartens wissen nun genau, was in einem Notfall zu tun ist und haben auch keine Angst mehr vor den ausgerüsteten Feuerwehrleuten.