Neue Paramente angeschaft

Jubilar Wilhelm Hans und die Leiterin der Helmstedter Paramentenwerkstatt Ute Sauerbrey bei der Vorauswahl der neuen Paramente in der Kirche.

Gemeinde, Landeskirchenamt und Geburtstagsjubilar ermöglichen die Anschaffung

Paramente, so nennt man die Textilien im Kirchraum, die die Kanzel und den Altarraum schmücken – jeweils in kirchenjahreszeitlich unterschiedlichen Farben. Zu den großen Christusfesten wie Weihnachten und Ostern hängen strahlend weiße Paramente in den Kirchen, die von der Klarheit und Strahlkraft Jesu Christi zeugen – wenn sie denn auch weiß sind und nicht vergilbt und zerfranst wie zuletzt in der St.-Catharina-Kirche in Bornhausen.

Darum hatte der Kirchenvorstand beschlossen, dass es in absehbarer Zukunft neue weiße Paramente geben soll. Dafür und für die Restaurierung der wertvollen alten Abendmahlskelche wurde auch bereits Kirchgeld gesammelt.
Und dann meldete sich der Pfarrhaus-Nachbar Wilhelm Hans und sagte, anlässlich seines 90. Geburtstages im November würde er gerne die Paramente mitfinanzieren.
Gesagt, getan. So wurde ein Termin mit der Leiterin der Paramentenwerkstatt der von Veltheim-Stiftung in Helmstedt verabredet, die mit Mustervorlagen und Textilproben zu einem Ortstermin anreiste, um mit einigen Kirchenvorsteherinnen, der Küsterin, der Pfarramtssekretärin, der Pfarrerin und natürlich dem Jubilar zu überlegen, wie die neuen Altar- und Kanzelparamente aussehen sollen. Nachdem dann auch noch vom evangelisch-lutherischen Landeskirchenamt in Wolfenbüttel ein Zuschuss bewilligt wurde, konnte der Auftrag erteilt werden. Und nun sind die neuen Schmuckstücke bereits fertig.
In der Heiligen Nacht zur Christmette um 23 Uhr werden sie erstmalig im Kirchraum zu sehen sein!
„Wir freuen uns, dass wir dank der gespendeten Kirchgelder, des landeskirchlichen Zuschusses und vor allem dank der großzügigen Geburtstagsspende von Wilhelm Hans dieses Projekt so schnell verwirklichen konnten und der Altarraum nun in neuem, würdigen Glanz erstrahlt,“ so Kirchenvorstandsvorsitzende Brunhilde Packeiser, die dann noch darauf hinwies, dass weiter am Kirchenglanz gearbeitet wird. Denn aus stehen noch die Restaurierung der Abendmahlskelche und der Innenanstrich des Kirchraums.