Ortsbegehung in Bornhausen

Ortsbegehung in Bornhausen mit Hans-Walter Pallinger, Maren Stephan (Protokollführerin), Detlef Gelbe, Astrid Altenhoff, Klaus Rittmeier, Herbert Baxmann, Mandy Henning-Hahn, Ortsbürgermeister Jürgen Kühl und Dieter Pietzonke. (Foto: Altenhoff)

Mehrere „Juckepunkte“ wurden unter die Lupe genommen

Anfang September hatte Bornhausens Ortsbürgermeister Jürgen Kühl die Mitglieder des Ortsrates sowie mit Mandy Henning-Hahn und Klaus Rittmeier zwei Vertreter der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Goslar zur Ortsbegehung eingeladen.

Vor der Begehung kam man zunächst im Dorfgemeinschaftshaus zusammen und erörterte die Anlaufpunkte, um sich dann anschließend die „Juckepunkte“ vor Ort anzuschauen.
Auf der Agenda stand zuallererst der Langenberger Weg. Hier wies der Ortsrat nochmals auf die immer wiederkehrende Problematik des Baum- und Strauchbestandes entlang der gesamten Fahrbahn hin, insbesondere an der Bahnböschung. Die in den Straßenverkehr ragenden Äste und Sträucher müssen dringend zurückgeschnitten werden.
Ein weiterer Anlaufpunkt war das Ufer und das Bachbett entlang der Schaller. Bei der Besichtigung des Schaller-Uferbewuchses stimmte Mandy Henning-Hahn einigen Einzelfall-Entscheidungen zu, dass bestimmte und markierte Bäume auf eigene Kosten während der gesetzlichen Fällzeiten abgeholzt werden dürfen.
Der nächste Weg führte die Ortsvertreter in die Siedlung. Auch hier erklärte Mandy Henning-Hahn, dass der Aufwuchs der Kopfweiden hinter dem Trafo-Häuschen durchaus auf eigene Kosten zurückgeschnitten werden könne.
Die Rotdornbäume entlang der Grabenstraße dürfen gefällt werden, da es sich nach Aussage der Experten um totes Holz handele. Die Mitglieder des Ortsrates wiesen darauf hin, dass die Tore des Zaunes auf der Schäferhof-Brücke immer geöffnet sein sollten. Um der bestehenden Gefahr vorzubeugen, müsste ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Betreten auf eigene Gefahr“ installiert werden.
Die endgültige Fertigstellung der Baumaßnahme „Am Domänengarten“ sollte dringend angestrebt werden. Es fehlen noch die Bepflanzung und auch das Sicherheitsgeländer zur Schildau. In diesem Zusammenhang bat der Ortsrat um Information, ob die Wertstoffcontainer in Zukunft wieder an dieser Stelle errichtet werden, oder ob ein neuer Standort angedacht sei.
Nach Aussage der Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde sollte das angeschwemmte Kiesbett in der Schildau zwischen den Grundstücken Flachsrotten 1A und Im Holland 6 ausgebaggert werden. Hierzu bedürfte es allerdings der Zustimmung der Unteren Wasserbehörde, so Mandy Henning-Hahn.
Auch die Kompostreste sowie das angehäufte Sand-Kies-Gemisch, welches der Netteverband nach erfolgtem Arbeitseinsatz im Garten der Familie Borchers abgelagert habe, muss noch entsorgt werden. Die Mitglieder des Ortsrates baten hier um kurzfristige Erledigung.