Pilgerort für Oldtimerfans

Weit über 1000 Besucher pilgerten am Sonntag zum Trecker- und Veteranentreffen.

Weit über 1000 Besucher verzeichnete der Heimat- und Verkehrsverein Bornhausen beim 8. Trecker- und Veteranentreff

Seesens Stadtteil Bornhausen glich am Sonntag einem Pilgerort – jedoch für Trecker- und Oldtimerfans. Weit über 1000 Besucher kamen und bestaunten die mehr als 120 Oldtimer, die beim 8. Trecker- und Veteranentreffen des Heimat- und Verkehrsverein Bornhausen zu sehen waren. Von nah und fern waren die Traktorliebhaber mit ihren Schätzchen namens Eicher, Fendt & Co. angereist. Die wohl weiteste Anreise hatte ein Unimog aus Osterwiek. Obwohl nicht wie erhofft die Sonne schien, blieb es am Sonntag wenigstens trocken. Und so füllte sich das Gelände der Firma Pietzonke in Bornhausen im Laufe des Vormittages immer mehr.
Wie in den vergangenen Jahren wurde von den Veranstaltern wieder ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, das sowohl bei den kleinen als auch bei den großen Besuchern für Unterhaltung sorgte. Während der Feuerwehrmusikzug Rhüden für die musikalische Untermalung sorgte konnten es sich die Gäste bei Steak und Bratwurst gut gehen lassen. Für die Kinder war natürlich das Ponyreiten ein ganz besonderes Highlight – für die Männer hingegen bildete die Vorführung von Helmut Pages einen echten Anziehungspunkt: er demonstrierte die Baumstammbearbeitung mit seinem mobilen Sägewerk. Was seine Kaltblutpferde so alles ziehen können, das stellte Otto Brodthage unter Beweis. Mit ihrer Hilfe schleppte er den Deutz von Richter Frank Rüger ab – nur zu Showzwecken versteht sich. Auf dem bäuerlichen Markt gab es neben Kunsthandwerk auch wieder zahlreiche Ersatzteile für die Hobbyschrauber.
Einen Pokal erhielt nicht nur der Unimog aus Osterwiek für die weiteste Anreise, sondern auch die Vereine, die mit den meisten Treckern angereist waren. Hier belegten die Schlepperfreunde Hahausen mit 14 Fahrzeugen den ersten Platz, gefolgt von der Interessengemeinschaft Volkersheim/Ambergau und den Lanz Bulldog Freunden Nordharz mit jeweils acht Fahrzeugen.
Zu Spitzenzeiten war rund um das Gelände am Sonntagnachmittag kein freier Parkplatz mehr zu finden und die Feuerwehr Bornhausen hatte alle Hände voll zu tun, den Verkehr im komplett zugeparkten Ort zu regeln.