Schlachtefest in Bornhausen avanciert zur Faschingsparty

Klaus Kiehne trat als Hausschlachter auf und brachte lustige Anekdoten aus der Zeit der Hausschlachtungen zum Besten.

Otto Brodthage und Werner Feldmann nahmen sich den amerikanischen Präsidenten Trump vor

m ausverkauften Kammerkrug fand jetzt das alljährliche Bornhäuser Schlachtefest statt. Hausherr Otto Brodthage begrüßte die Gäste und wies daraufhin, dass alle Speisen von Geschäftspartnern aus Bornhausen oder der Region Seesen stammen. Nach einem gemeinsamen Schnaps – getreu dem Motto „Wenn das Schwein am Haken hängt, wird der erste eingeschenkt!", gab es eine hausgemachte Hausschlachtesuppe, anschließend erfolgte der Sturm auf das kalte Buffet.
Und schon folgten die ersten Comedyeinlagen. Erwin Zimmer ergriff als erster das Mikrofon und unterhielt die Gäste unter anderem mit einer lustigen Bedienungsanleitung.
Nach einer kurzen Pause trat der aus Feuerwehrführungskreisen bekannte Klaus Kiehne als Hausschlachter auf. In original Schlachteroutfit brachte er lustige Anekdoten aus der Zeit der Hausschlachtungen zum Besten, so zum Beispiel, wie die Bäuerin nicht nur eine geniale Wiegetechnik für Schweine, sondern auch gleich für Postboten erfand.
Bei keiner Bornhäuser Feier fehlen jedoch die Originale „Heinrich und Wilhelm”, alias Otto Brodthage und Werner Feldmann. Sie nahmen sich nicht nur den amerikanischen Präsidenten Trump vor, der ja als Karnevalsprinz seine Amtszeit wohl am Aschermittwoch beenden dürfte; auch das Ergebnis der Bornhäuser Kommunalwahl mit Bürgermeisterwechsel wurde eingehend analysiert.
Fazit: in Bornhausen wurde ein zünftiges Schlachtefest gefeiert, bei dem auch die eine oder andere Lachträne vergossen wurde. Eine Wiederholung 2018 ist fest eingeplant.