„Unsere Omma war bei Shades of Grey“

Klaus Kiehne als Hausschlachter – auch hier kamen die Gäste aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Beim Bornhäuser Schlachtefest der besonderen Art im Kammerkrug wurden die Lachmuskeln strapaziert

Im Gasthof Zum Kammerkrug fand jetzt das große Bornhäuser Schlachtefest statt. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein gewöhnliches Schlachtefest. Zunächst begrüßte Otto Brodthage alle anwesenden Gäste im ausverkauften Haus und erläuterte kurz die alte Hausschlachtetradition mit den traditionellen Schlachtefesten. Er versprach allen Gästen einen kurzweiligen lustigen Kneipenabend. Nach einer deftigen hausgemachten Suppe begann der Ansturm auf’s Buffet.

Und dann begann auch schon das Comedyprogramm mit mehreren Einlagen. Zunächst trat Erwin Zimmer ans Mikrofon und erläuterte eine Schul-Rechenaufgabe im Wandel der Zeit auf äußerst humorvolle Art. Danach gab er eine Schlachte-Anekdote in schlesischer Mundart zum Besten.
Nach kurzer Lachpause trat Klaus Kiehne als Hausschlachter auf. Natürlich im kompletten Schlachter-Outfit, welches von Heinz Puhst aus dem Bornhäuser Museum zur Verfügung gestellt wurde.

Er gab einige wahre Begebenheiten aus dem Hause Kammerkrug zum Besten. Unter anderem vom frei gelassenen Schwein, welches die tierliebe Tochter des Hauses vor etlichen Jahren so vorm Tod durch den Schlachter bewahren wollte.
Doch was wäre ein gemütlicher Kneipenabend ohne Gesang. Deshalb nahm Ulli Finster den Taktstock in die Hand und dirigierte, alias Gotthilf Fischer, einen hundertköpfigen Chor. Gemeinsam sang man also ein paar lustige Trinklieder.

Bei einem Bornhäuser Event dürfen natürlich die Originale „Heinrich und Wilhelm“ alias Werner Feldmann und Otto Brodthage nicht fehlen. Jetzt liefen bei einigen Gästen vor Lachen gar die Tränen. In gewohnter Manier bereiteten sie aktuelle Themen humorvoll auf. Beispiel: „Unsere Omma war bei Shades of Grey....“