Von geistlicher Musik über Volkslieder bis hin zu Schlagern

Begeisterte: die Sängerriege des TUS Clausthal.
 
Der Gemischte Chor „Eintracht Bornhausen“ bei seinem Auftritt in St.-Catharina.

Großartiges Chorkonzert: „Eintracht“ und TUS-Sängerriege begeisterten / Claudia Schaare für langjährige Zusammenarbeit gedankt

Bornhausen (off). Ein fast bis auf den letzten Platz besetztes Haus konnte zum Chorkonzert des Gesangvereins „Eintracht“ Bornhausen am vergangenen Sonntag in der St.-Catharina-Kirche von Bornhausen begrüßt werden. Zu hören waren neben Gastgeber „Eintracht“, unter Chorleiterin Claudia Schaare, auch die Sängerriege des TUS Clausthal-Zellerfeld unter der Leitung von Georg Hain. In ihrer Begrüßung wies Pfarrerin Claudia Falkenreck-Wünsche auch auf den historischen Moment hin, dass die Glocken der Kirche, die am Anfang und Ende des Konzerts ertönten, zum letzten Mal so zu hören waren. Sie werden ja bekanntermaßen in wenigen Tagen ausgetauscht.
Nach dem Auftaktlied „Guten Abend, euch allen“, einem Volkslied aus Jütland, wurden die Zuhörer auch vom Eintracht-Vorsitzenden Klaus Morig herzlich begrüßt. Der Gemischte Chor „Eintracht“ eröffnete stimmgewaltig mit zwei weiteren Volksliedern „Im schönsten Wiesengrunde“ und „Horch was kommt von draußen rein“ das Konzert. Großen Applaus erntete anschließend auch die Sängerriege aus Clausthal-Zellerfeld für ihre vier Vorträge, unter anderem mit dem Schifferlied und dem Lied vom „Bajazzo“. In gewohnt lockerer Form führte dabei Claudia Schaare durch das anschließende Programm und gab wichtige Hinweise auf den jeweils zu erwartenden Ohrenschmaus.
Mit einem Block geistlicher Musik ging das Konzert dann weiter, den die Bornhäuser Sängerinnen und Sänger mit dem aus dem 15. Jahrhundert aus Italien stammenden Lied „Alta trinita beata“ eröffneten. Rund 250 Jahre später angesiedelt war das anschließend folgende Lied „Lobt den Herrn der Welt“, dem sich der neuzeitliche afrikanische Song „Masithi Amen“ anschloss. Die Sängerriege aus dem Oberharz erhielt den verdienten Beifall für „Glocken der Heimat“ und „Herr Deine Güte“ sowie den russischen Kirchengesang „Tebje Pojem“.
Man sei jetzt in der „Klamaukabteilung“ angekommen, gab Claudia Schaare danach schmunzelnd bekannt und machte die Zuhörer neugierig. Ein „Klingendes Allerlei“, einem Lied mit gleich mehreren Volksweisen und besonders der Vortrag „Der Frosch im Hals“, von den „Eintracht“ Gesangskünstlern gar trefflich vorgetragen und gespielt, sorgte für Erheiterung bei den Zuhörern und Zuhörerinnen.
Eintracht-Vorsitzender Klaus Morig nutzte die Gelegenheit, um sich bei seiner Chorleiterin Claudia Schaare mit einem Blumenstrauß für eine nun schon zwanzig Jahre andauernde sehr gute Zusammenarbeit mit dem Klangkörper zu bedanken.
Die Sängerriege aus dem Oberharz bot zum Abschluss ihrer Vorträge noch einmal bestes Liedgut für einen Männerchor. Mit den Liedern „Arcobaleno (Regenbogen)“ und dem „Abendständchen“ bekamen sie den verdienten Beifall der Zuhörer. Auch ihr Schluss­lied „‘s is Feieromd“ konnte treffender nicht sein.
Mit ihrem abschließenden Block wagten die Bornhäuser Sänger und Sängerinnen einen Sprung in die „Jetzt-Zeit“ angelehnt an die Schlagerwelt. Sie begannen mit dem einfühlsamen Lied „Die Rose“, Chorsatz Wolfgang Tropf, begeisterten mit „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ und beendeten das Konzert mit „Was kann schöner sein“, dem deutsch gesungenen Hit von Doris Day‘s „Que sera, sera“.
Da fiel es dem Eintracht-Vorsitzenden Klaus Morig leicht, sich abschließend bei allen Mitwirkenden zu bedanken. Stellvertretend für die Sängerinnen und Sänger erhielten die beiden Chorleiter Claudia Schaare und Georg Hain ein „flüssiges“ Präsent. Das hatte Morig aber auch parat für Kirchenvorstandsmitglied Brunhilde Packeiser sowie Pfarrererin Claudia Falkenreck-Wünsche für die freundliche Zusammenarbeit und für die Möglichkeit, das Konzert in der schönen St.-Catharina- Kirche durchführen zu können. Im Anschluss an das Konzert hatte der Gesangverein „Eintracht“ noch zu Kaffee und Kuchen in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Alles in allem ein Nachmittag, der den Anwesenden viel Freude bereitet hat, das war deutlich zu spüren.