Wilhelm Hans liest „Knecht Ruprecht“

Ortsbürgermeister Jürgen Kühl bei der Begrüßung.
 
Die Flötengruppe des Pfarrverbands Bornhausen-Mechtshausen-Bilderlahe.

Vielfältiges Programm mit Kammerkrugsängern und der Flötengruppe in der Bornhäuser Turnhalle

Die vom MTV Bornhausen für die Kinderweihnachtsfeier noch festlich geschmückte Turnhalle, war am Sonntag Schauplatz der traditionellen Seniorenweihnachtsfeier im Seesener Stadtteil Bornhausen.

Zu Kaffee, Kuchen und Getränken eingeladen hatte der Ortsrat mit Bürgermeister Jürgen Kühl an der Spitze.
Er war es auch, der die in die Jahre gekommenen Bürgerinnen und Bürger aufs Herzlichste begrüßte und auf ein paar besinnliche Stunden einstimmte. Helga Sukowski (93), als älteste Einwohnerin Bornhausens sowie Helga Schmidt, für das neue Holzschild über den Aushängekästen der Vereine und Verbände in Bornhausen, wurden von Ortsratsmitglied Astrid Altenhoff mit einem Blumenpräsent überrascht. Schließlich bedankte sich Jürgen Kühl noch bei den „Spendern“ der wunderschönen Tannenbäume. So bei Herrn Neugebauer für den Baum, der auf dem Dorfplatz aufgestellt wurde, sowie bei Familie Wohlrab für den Baum, der weihnachtlich geschmückt in der Turnhalle stand und anschließend einen Platz in der St.-Catharina-Kirche einnehmen wird.
Pfarrerin Claudia Falkenreck-Wünsche las zur Einstimmung aus einem Brief von Bundespräsident Joachim Gauck an seine Enkelin Josefine und gab dann weiter an Heike Sperling, die mit der Flötengruppe des Pfarrverbandes Bornhausen-Mechtshausen-Bilderlahe einige weihnachtliche Lieder spielte und dafür den verdienten Beifall erhielt.
Unter der Leitung von Friedjof Pallasdies erfreute der Gesangverein „Eintracht“ Bornhausen zunächst mit der Volksweise „Hin­unter ins Tal“ und erhielt danach für die Lieder „Sierra Madre“, „Ave Maria“, „Wir sagen euch an den lieben Advent“ sowie „Heilige Nacht“ ebenfalls den verdienten Beifall.
Auch das weitere Rahmenprogramm ließ keine Langeweile aufkommen. Die Bornhäuser „Kammerkrug Sänger“ hatten danach unter der Regie von Ulrich Finster einen viel beklatschten Auftritt. Sie begannen gewohnt stimmgewaltig ihren musikalischen Vortrag mit „Rock Me Heut' Nacht“ und überzeugten anschließend mit einem weihnachtlichen Potpourri von „Alle Jahre wieder“ über „Kling Glöckchen kling“ bis „O du fröhliche“ und ließen zum Schluss das stimmungsvolle Seemannslied „Santiano“ ertönen. Klar, dass sie um eine Zugabe nicht umhinkamen, die sie mit dem plattdeutschen Volkslied „Dat du mien Leevsten büst...“ auch gern erfüllten.
Für das von ihm gekonnt vorgetragene Weihnachtsgedicht „Knecht Ruprecht“, von Theodor Storm, erhielt das Bornhäuser Urgestein Wilhelm Hans viel Beifall. Mit Schmunzeln wurde aber auch sein Vortrag über den Weg des Weihnachtsmannes vom „Hohen Stein“ über die Neustadt bis ins Dorf um das Jahr 1930 aufgenommen.
Die Gäste fühlten sich wohl. In besinnlicher Atmosphäre kam man schnell ins Plaudern. „Die Organisatoren haben sich viel Mühe gegeben – eine schöne Feier“, war die allgemeine Meinung.
Am Ende waren sich alle einig: Es hat wieder Spaß gemacht. Auch der Ortsrat als Gastgeber zog ein positives Fazit: „Alles hat gut geklappt. Die Leute waren zufrieden“, freute sich denn Ortsbürgermeister Jürgen Kühl.