Bornhausen siegt im Derby klar

Traf nur die Latte: Bornhausens Toptorjäger Benjamin Makowski überließ diesmal anderen den Vortritt beim Toreschießen und legte das 3:0 für seinen Teamkollegen Moritz Oschee vor.

1. Nordharzklasse 1: Am Ende heißt es gegen den SV Engelade/Bilderlahe 4:0

Das „Brüderduell“ zwischen Riadh und Charfeddine Mekadmi oder dem MTV Bornhausen und dem SV Engelade/Bilderlahe in der 1. Nordharzklasse hat einen eindeutigen Sieger gefunden.

4:0 besiegte der heimische MTV den Nachbarn. Je zweimal Abdullah Bas und Moritz Oschee waren die Torschützen für die Gastgeber, die durch den Erfolg ihren dritten Platz in der Tabelle festigen. Der SV E/B rutschte dagegen auf den zehnten Platz ab. So weit hinten hatte die Engeläder wohl niemand erwartet. Nach dem tollen Start läuft derzeit allerdings wenig zusammen. Hinzu kommen die häufig mehrfachen Ausfälle von Stammkräften, die die Mannschaft offensichtlich nicht kompensieren kann. Auch gegen Bornhausen stand wieder Ü40-Keeper Lars Steinhoff im Tor und in der Abwehr fehlten mehrer Stammspieler. Trotzdem sind die Leistungen für einen selbsternannten Aufstiegsanwärter derzeit nicht gut genug.
Schon nach gut 20 Minuten stand es 2:0 für den Gastgeber. Beide Tore hatte Abdullah Bas erzielt. Wenige Minuten später wechselte der SV E/B schon doppelt. Erfolg brachte dies jedoch nicht. Im Gegenteil: In der 70. Minute erzielte Moritz Oschee das 3:0. Vorausgegangen war ein schönes Zusammenspiel mit Benjamin Makowski. Damit war die Partie entschieden. Bornhausen setzte in Person von Oschee sogar noch einen drauf (77.) und hätte bei zwei Lattentreffern das Ergebnis noch höher schrauben können.
Das wäre dann aber auch des Guten zuviel gewesen. Zwar freute sich MTV-Trainer Riadh Mekadmi über gute Kombinationen seines Teams und und attestierte ihnen auch einen verdienten Sieg. Doch auch die Gäste konnten zumindest über einige Teile des Spiel mithalten und ihrerseits Chancen herausspielen. „Wir sind hochmotiviert in das Derby gegangen. Am Ende konnten wir es natürlich sehr genießen“, berichtete Riadh Mekadmi gegenüber dem „Beobachter“ und lobte seine Mannschaft für den gelungenen Auftritt.