Bornhausen überholt Engelade/Bilderlahe

Das Tor zum 1:0 für den SV Engelade/Bilderlahe.

1. Nordharzklasse 1: Riadh liegt im „Brüder-Fernduell“ wieder knapp vor Charfeddine Mekadmi

Während der SV Engelade/Bilderlahe es verpasste, eine 2:0-Führung ins Ziel zu retten, konnte der MTV Bornhausen erneut siegen.

Beim Abstiegskandidaten Göttingerode gewann die Mannschaft klar.

Göttinger. - Bornhausen 1:4
Der MTV Bornhausen konnte gestern den dritten Sieg in Folge bejubeln. Beim MTV Göttinerode gewann die Mekadmi-Elf mit 4:1. „Der Sieg hätte auch höher ausfallen können, aber wir sind natürlich sehr zufrieden“, so Trainer Riadh Mekadmi. Felix Lüders brachte den MTV mit einem Doppelschlag in der 40. und 43. Minute auf die Siegerstraße. Nach dem Seitenwechsel kam der Gastgeber zunächst heran, doch Benjamin Makowski traf ebenfalls doppelt und sicherte somit die drei Punkte. Er konnte in der 70. und 90. Minute vollstrecken. Die Hausherren schwächten sich mit einer gelb-roten Karte in der 75. Minute zuätzlich selbst. Bornhausen klettert durch den Sieg auf Rang sechs.
Engel./Bild. - Neiletal II 2:2
Der SV Engelade / Bilderlahe verspielt im Heimspiel gegen den Tabellenvierten SV Neiletal II eine klare 2:0-Führung und musste in der Nachspielzeit den nicht verdienten 2:2-Ausgleich hinnehmen. Die Platzherren haben es sich am Ende selbst zuzuschreiben, dass sie trotz großer Personalprobleme am Ende zwei Punkte liegen lassen haben. Im ersten Durchgang dominierten sie trotz zahlreicher Positionsumstellungen klar das Spielgeschehen und hätten weitaus höher als 2:0 führen müssen. So vergab der junge SVE-Mittelstürmer Massoud Abdul Ahmad gleich zweimal freistehend vor dem Tor (10./26) und Jonas Ziegenbeintraf nur die Torlatte der Gäste (30.). Für den 2:0 Vorsprung sorgten die Treffer von SVE-Kapitän Jannik Dicke (12.) und Edgar Elser (37.). In der 45. Minute sprang dem jungen SVE-Verteidiger Niklas Weihberg der Ball an die Hand und SVN-Spielertrainer Martin Kelpe nahm das Geschenk zum Anschlußtreffer an.
Als hätten die SVE-Kicker nicht schon genug Personalsorgen, so mussten sie zur Halbzeit genau wie die Gäste ihre Stammtorwart wechseln. SVE-Keeper Yannik Requadt hatte einen Tritt an den Kopf bekommen und ihm war Übel. So musste Abwehrspieler Christoph Vater ins Tor. Die zweite Hälfte verlief ausgeglichen und beide Teams hatten Chancen zu Treffern. Als der SVE mehrfach die Möglichkeit zum dritten Treffer ausließ, wurde dies in der 92. Minute durch ein Kopfballtor zum 2:2-Endstand bitter bestraft.