Bornhausen verliert deutlich in Astfeld

Ohne Sieg kamen der MTV Bornhausen und die SG Lutter/Hahausen von ihren Gastspielen in der 1. Nordharzklasse nach Hause. Während Bornhausen nach Führung mit 2:7 beim MTV Astfeld unterging, schaffte die SG nach 0:2-Rückstand immerhin noch einen Punkt und spielte 2:2-Unentschieden. Der Aufsteiger bleibt damit auf dem dritten Rang.

MTV Astfeld - MTV Bornhausen 7:2
Einen gebrauchten Tag erwischte der MTV Bornhausen beim MTV Astfeld. Dabei fing es gut an. In der zehnten Minuten erzielte Alexander Franke die Bornhäuser Führung. „Da dachte ich, dass es heute gut wird“, war Trainer Riadh Mekadmi zu diesem Zeitpunkt voller Hoffnung. Doch nachdem 25 Minuten gespielt waren, klappte nichts mehr. „Danach haben wir alles getan, nur kein Fußall mehr gespielt“, so Mekadmi. Zwischen der 35. und 42. Minute drehte der Gastgeber die Begegnung und ging mit einem 3:1 in die Pause.
Das 2:3 durch Felix Lüders (47.) brachte die Hoffnung für die Gäste noch einmal zurück. Doch schnell erhöhte Astfeld auf 4:2 (55.). Spätestens nach der gelb-roten Karte wegen Meckerns gegen Jens Brandes (70.), war für Bornhausen nichts mehr drin. Im Gegenteil, die Platzherren schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe (72./78. und 87.) und siegten am Ende deutlich mit 7:2.

SV Hahndorf - Lutter/Hahausen 2:2
Spät ist die SG Lutter/Hahausen beim SV Hahndorf ins Spiel gekommen. In den letzten 20 Minuten konnte die Mannschaft zumindest noch den einen Zähler zu ihren Gunsten retten.
„Wir haben nie wirklich zu unserem Spiel gefunden“, so Trainer Reinhard Michel nach Spielschluss. In der ersten Hälfte hatte er zwei gute Gelegenheiten für seine SG aufgezeichnet. Tim Kubitschke (15.) und Jesko Strahler (25.) vergaben jedoch.
Im zweiten Spielabschnitt gab SG-Torwart Torben Gritzka dann zunächst den „Hildebrand“. Nach einem Pressschlag mit einem Handorfer trudelte der Ball ins eigene Tor (55.). Durch einen Freistoß aus 18 Metern erhöhte der SV in der 67. Minute auf 2:0. „Wir haben anschließend immerhin kämpferisch noch einmal viel geboten. Dadurch fiel dann auch der Ausgleich, spielerisch war es weiterhin deutlich schwächer als zuletzt“, so Michel. Max Deppe verkürzte in der 74. Minute, ehe Tim Kubitschke immerhin den 2:2-Ausgleich erzielte.
„Das war letztlich auch verdient, weil wir am Ende viel Druck ausgebübt haben. Wenn die Partie noch zehn Minuten länger gedauert hätte, hätten wir vielleicht sogar noch den Sieg erreicht. Aber das Ergebnis geht letztlich schon in Ordnung“, zieht Reinhard Michel ein Fazit.