160 Senioren bei der Weihnachtsfeier in Bornum

Der Kammerchor „Incantare“ ließ sich auch von einigen technischen Problemen nicht beirren.
Wieder sehr voll war es bei der Weihnachtsfeier der Bornumer Senioren. Rund 160 über 60-Jährige konnte die DRK-Ortsvereinsvorsitzende Ines Schipplick in der Turnhalle begrüßen. Sie dankte allen Helfern, „ihrem“ DRK-Ortsverein, dem Bornumer Ortsrat sowie der DRK-Bereitschaft Bornum/ Rhüden für die tatkräftige Unterstützung. Als einer der Ehrengäste sprach auch Bürgermeister Rainer Block ein Grußwort. „Für Besinnliches ist anschließend die Pfarrerin zuständig“, begann er. Denn in seinen Worten ging er zum Großteil wieder auf das Thema Flüchtlinge ein. Er wolle dabei mit einigen Gerüchten aufräumen beziehungsweise ihnen vorbeugen. So erklärte er erneut, dass es in Bockenem erst einmal keine große Gemeinschaftsunterkunft geben werde, da dafür kein geeignetes Gebäude vorhanden sei. Das beziehe die Ambergausporthalle und das ehemalige Kinder- und Jugendheim mit ein.
Besinnlicher wurde es danach schon bei der Adventsmusik mit dem Bornumer Kammerchor „Incantare“, der sich auch von technischen Problemen nicht beirren ließ. Pfarrerin Christina Sindermann sprach über das Gedicht „Markt und Straßen stehn verlassen…“, das für sie zur Weihnachtszeit dazugehöre. Es versetze sie in eine ganz besondere Stimmung und beinhalte alles, was in dieser Zeit dazugehöre: „Es sind fast magische Worte, die die alte Zeit heraufbeschwören.“ Mit Kaffee und leckerem, frischen Kuchen bei Hintergrundmusik von „Wally“ gab es nach den Grußworten noch jede Menge Zeit für Gespräche. Später kam auch noch der Nikolaus. Nachdem er in der Nacht die Kinder beschenkt hatte, durfte er nun auch die ältere Generation erfreuen.