Alle Vereine beteiligten sich

Zahlreiche Bastelarbeiten wechselten beim Weihnachtsmarkt den Besitzer.

Viele Besucher beim Bornumer Weihnachtsmarkt / Gewinne werden zusammengelegt und dann aufgeteilt

Da hatte Petrus doch noch ein Einsehen mit den Bornumern. Noch am Sonnabendmorgen hatte es aus Eimern gegossen. Doch als der diesjährige Weihnachtsmarkt am und im Feuerwehrhaus begann, war es dann doch trocken. Und so dauerte es auch nicht lange, bis die Bornumer herbeiströmten.
Alle Vereine waren wieder mit dabei, auch die, die sich in den letzten Jahren etwas zurückgezogen hatten. „Das zeugt von einer guten Dorfgemeinschaft“, freute sich Neu-Ortsbürgermeister Ralf Marten, der auch noch einmal der Hauptorganisator des Marktes war. Von einer weiteren Neuigkeit konnte er berichten: „Die Vereine werden in diesem Jahr erstmals alle Einnahmen zusammenlegen. Nach Abzug der Kosten wird der Gewinn auf alle Vereine gleich aufgeteilt.“ Der Vorschlag sei von den Vereinen selbst gekommen. Sollte sich diese Variante bewähren, wird dieses Verfahren wohl auch in den nächsten Jahren so angewandt.
Viele verschiedene Angebote hatten die Vereine vorbereitet. Die Landfrauen des braunschweigischen Ambergau waren wieder für die Kuchentafel verantwortlich. Schon früh war kein Sitzplatz im oberen Stockwerk mehr frei. Erst recht nicht, als die Bornumer Grundschüler ihre Gesangseinlage gaben. Nach der „Generalprobe“ bei der Eröffnung des Weihnachtsdorfes in Bockenem am Donnerstag, schon der zweite Auftritt innerhalb kürzester Zeit. Und auch diesmal war nicht nur das Orchester vor Ort, sondern auch die Erst- und Zweitklässler nahmen daran teil. Natürlich gab es wieder Winter- und Weihnachtslieder zu hören. Kräftigen Applaus gab es von den sicher über 100 Zuhörern. Später unterhielt dann auch noch der Musikzug Ambergau Süd musikalisch.
Mit Bratwurst, Spanferkelbrötchen und Schmalzbroten gab es aber auch einiges Deftiges zur Auswahl. Fehlen durften selbstverständlich auch nicht die bekannten kalten und warmen Getränke. Und auch am Lagerfeuer konnte man sich bei kühlen Temperaturen nicht nur etwas wärmen, sondern vor allem die Kinder buken dort mit Freude ihr Stockbrot.
Neben den kulinarischen Köstlichkeiten kamen aber auch die Bastelarbeiten nicht zu kurz. Mehrere private Verkäufer hatten diverse Angebote mitgebracht. Oft Lichterbögen, weihnachtliche Karten, Holz- oder Blecharbeiten. Der ein oder andere Weihnachtsschmuck oder -geschenk wechselte an diesem Tag den Besitzer. Auch der Weihnachtsbaum wurde an diesem Tag erstmals ins rechte Licht gesetzt.