Auf die nächsten 40 Jahre!

Einige „56er-Umzugsschüler“ waren der Einladung gefolgt.

Bornumer Grundschule besteht seit dem Jahr 1956 / Block: „Schließung derzeit nicht denkbar“

„Ich hoffe, dass wir hier in 40 Jahren wieder stehen und das 100-jährige Jubiläum feiern“, gab Bornums Ortsbürgermeister Ralf Marten am vergangenen Freitag der örtlichen Grundschule am Ende seines Grußwortes zum 60-jährigen Bestehen mit auf dem Weg. Denn: „Die Grundschule ist einer der wichtigsten Punkte, der uns noch geblieben ist.“ Er und der gesamte Ortsrat würden sich dafür einsetzen, dass das auch so bleibe. Als Geschenk brachte er einen Baum mit, die „Süße Claudia“, eine Süßkirsche.

Schließung der Schule derzeit nicht denkbar

Dass die Schule im Ort bleibt, zumindest auf absehbare Zeit, da war sich auch Bürgermeister Rainer Block sicher. Er verwies aber auch darauf, dass Veränderungen immer schneller kommen würden: „Vor einigen Jahren gab es schon Stimmen, die für die Schließung der Schule waren. Inzwischen ist es aber gar nicht denkbar, dass wir auf die Bornumer Grundschule verzichten.“ Auch wenn die Bockenemer Einrichtung derzeit aufgrund der Umbauarbeiten mehr im Fokus stehe, werde die kleine Schule nicht vergessen. In den Brandschutz wurde auch dort investiert.
Nach den wenigen und kurzgehaltenen Grußworten begrüßte Schulleiterin Christine Luther einige Ex-Schüler, die den Umzug vom heutigen DRK-Haus in den Neubau im Jahr 1956 mitmachten. Sie bekamen als Geschenk eine kleine Schultüte mit Süßigkeiten der 50er-Jahre. Die Ukulelen-AG zeigte eine Kostprobe ihres Könnens und die Projektgruppe „Film und Musik“ führte den „Twist“ vor. Die Projektwoche, bei der es insgesamt acht Gruppen gab, die sich allesamt mit den Jahren rund um die Schulgründung beschäftigen, stellten anschließend in den Klassenräumen ihre Ergebnisse vor. Einige Schüler beschäftigten sich mit dem Kohlenmeiler. Sie führten zweimal das kleine Theaterstück „Der Köhler und der Teufel“ vor. Im Eingangsbereich sorgte die Musikschule Fröhlich für musikalische Beiträge.
Ansonsten war es ein buntes Schulfest bei bestem Wetter. Die vielen Gäste konnten sich unter anderem an der reichhaltig gedeckten Kuchentafel bedienen. Luther bedankte sich bei allen helfenden Händen der Eltern und des Fördervereins und insbesondere auch bei Janina Tutsch-Pasini, die Hauptorganisatorin der Projektwoche war. Zum Abschluss stiegen Dutzende Luftballons in den Himmel. Nun warten die Absender darauf, welcher die weiteste Strecke zurückgelegt hat und welche Karten den Weg zurück nach Bornum finden.