Bornumer wollen ein DGH an der Turnhalle

Die Bornumer Turnhalle soll auch zu einer Art Dorfgemeinschaftshaus umfunktioniert werden. Das wünschen sich jedenfalls die Bornumer Kommunalpolitiker.

Ortsrat: Museale Gegenstände auf den Schulboden sollen nur verliehen werden

Nach dem Willen des Bornumer Ortsrates sollte im Zuge der anstehenden Sanierung der Turnhalle in diesem Bereich ein Komplex entstehen, der die Funktion als Dorfgemeinschaftshaus besitzen würde und in dem auch das örtliche DRK anzusiedeln wäre. Das vom DRK derzeit genutzte Gebäude in der Heerstraße, die frühere Bornumer Dorfschule, könnte dann verkauft werden. Was das örtliche Feuerwehrhaus anbelangt, so wäre in ihm ein zusätzlicher Rettungsweg aus der oberen Etage zu schaffen.

In diesem Sinne einigten sich die Bornumer Ortsratsmitglieder, indem sie sich für die Variante IV der Vorschläge der Verwaltung hinsichtlich der künftigen Nutzungen und Investitionen der städtischen Liegenschaften in Bornum aussprachen. Die Möglichkeit, das DRK künftig in einem Anbau an das Feuerwehrhaus unterzubringen, wurde zwar auch diskutiert, doch aus verschiedenen Gründen nicht favorisiert.
Ausführlich äußerten sich die Mandatsträger auch hinsichtlich der musealen Gegenstände, die auf dem Schulboden lagern. Einigkeit bestand schließlich dahingehend, sie auf Wunsch für Sonderveranstaltungen gegebenenfalls auszuleihen, sie aber keinesfalls fortzugeben. Der früher einmal bestehende Wunsch, mit ihnen eine Heimatstube in Bornum einzurichten, lässt sich gegenwärtig zwar nicht realisieren, sollte aber im Auge behalten werden.
Positive Aufnahme fand der Vorschlag, an zentraler Stelle im Dorf einen „Bücherschrank“ zu platzieren, in den jeder Bücher, die er zu Haus entbehren möchte, einstellen kann, anderseits aber die Möglichkeit besteht, sich an den dort eingegebenen Büchern zu bedienen. Es wäre die erste derartige Einrichtung im Stadtgebiet.
Die in der nächsten Zeit anstehenden Termine sind der Volkstrauertag, am 29. November der Adventsbasar, am 7. Dezember die Seniorenadventsfeier und wahrscheinlich am 8. Februar die Begrüßung der Neugeborenen, wozu auf Vorschlag des Ortsbürgermeisters Ralf Marten dann auch diejenigen Neubürger eingeladen werden sollten, die 2014 in Bornum zugezogen sind.
Eingangs der am Donnerstag stattgefundenen Ortsratssitzung wurden von anwesenden Einwohnern verschiedene Stellen im Dorf angesprochen, wo es Ärger mit der öffentlichen Ordnung gibt oder wo Straßenschäden bestehen. In diesem Zusammmenhang kam erneut die kreiseigene Werkstraße zur Sprache, die aktuell auf der Liste derjenigen Kreisstraßen steht, die bis 2020 ausgebaut werden sollen.
Eine breite Diskussion entspann sich zum Schluss zum Dauerthema Hochofen, worüber in Kürze ein Extrabericht erscheint.