Erste Vorschläge liegen nun vor

Recht gut besucht war die erste Zusammenkunft für Königsdahlum und Wohlenhausen. Auch in Bornum war die Beteiligung zufriedenstellend. (Foto: Klaube)

Ortschaftsversammlungen der Dorfregion „Ambergau Süd“ in Königsdahlum und Bornum

Kein größeres kommunales Vorhaben und keine Fördermaßnahme läuft in Deutschland ohne eine Planung, für welche das ausführende Ingenieurbüro bezahlt werden muss.

Diese Binsenwahrheit betrifft auch das jetzt angelaufene Förderprojekt Ambergau-Süd, welches die Ortschaften Mahlum, Ortshausen, Jerze, Bornum, Königsdahlum und Wohlenhausen zusammenfasst, zwischen denen bisher nur wenige gewachsene Strukturen bestehen. So hat Mahlum mit Wohlenhausen nichts wesentlich Verbindendes und auch Ortshausen nichts mit Königsdahlum, allenfalls Königsdahlum mit Wohlenhausen und Ortshausen mit Jerze. Vor allem historische Gegebenheiten – insbesondere die jahrhundertelange Teilung des Ambergaus – sind der Grund für diese fehlenden Gemeinsamkeiten. Immerhin bieten die Grundschule Bornum, die Feuerwehr, einige Vereine und die topografische Lage im südlichen Ambergau eine Klammer.
Nun geht es aber nicht mehr wie bei früheren Dorferneuerungsprogrammen um die bauliche Entwicklung und Sanierung von Einzelobjekten, insbesondere privaten Anwesen. Im Vordergrund stehen die Dorfentwicklung allgemein mit besonderem Fokus auf Daseinsvorsorge und Innenentwicklung, Multifunktionalität, Klimaschutz und Ressourcenschonung. Dabei sollten insbesondere überörtliche Verbindungen aufgebaut werden. Im konkreten Fall Ambergau-Süd würde Bornum dabei in die Rolle eines „zentralen Ortes“ geraten (der „Beobachter“ berichtete).

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe des Beobachters vom 8. Februar.