Krippenkinder fühlen sich schon sehr wohl

Kerstin Saradeth (links) und Simone Schlutz in der Kuschelecke mit einigen ihrer Schützlinge. Sechs Kinder betreuen sie derzeit in der neuen Krippengruppe im Bornumer Kindergarten.

Krippe in Bornum hat seit einigen Wochen geöffnet

Vertrauen haben sie bereits gefasst, das merkt man sofort. Kaum betritt man den Raum, wird man zum Mitspielen aufgefordert. Seit wenigen Wochen läuft der Betrieb in der Krippe in Bornum. Munter geht es zu in der noch kleinen Gruppe. Sechs Kinder im Alter von 16 Monaten bis knapp drei Jahre sind es derzeit.
„Für den Anfang ganz gut, dass es nicht so viel sind. Da klappt die Eingewöhnung besser“, sind Kerstin Saradeth und Simone Schultz, die beiden Betreuerinnen, ganz zufrieden. Zwei weitere Kinder kommen im März beziehungsweise Juni auf jeden Fall dazu. Sie waren jetzt auch schon einmal zum „Reinschnuppern“ anwesend. Maximal kann die Gruppe zwölf bis 15 Kinder aufnehmen, je nach Alterstruktur.
Um 7.30 Uhr beginnt der Tag, um 13 Uhr endet er für die Jüngsten in der Bornumer KiTa. „Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns am Berliner Modell“, erläutert Leiterin Renate Drese-Kolk. Dabei sind die Eltern in der Eingewöhnung zunächst noch mit im Raum. So kommt es auch, dass teilweise mehr Erwachsene als Kinder im Krippenraum sind. Nach und nach entfernen sie sich dann; zunächst sind sie noch im Gebäude in einem anderen Raum, anschließend dann stundenweise außerhalb des Gebäudes. Ein Spielzeug dürfen die Kinder von zu Hause mitbringen. „Am Anfang muss Vertrauen aufgebaut werden. Das läuft schon sehr gut. Wir hoffen auch, dass wir in Zukunft die Kinder länger als bis 13 Uhr betreuen können“, teilt Drese-Kolk mit.
Während der Innenbereich fertig ist, wird draußen noch eifrig gearbeitet. Bis zur offiziellen Eröffnung am 17. Mai soll auch dieser Teil fertig sein. Bis dahin beobachten die kleinen und großen Krippenbesucher aber gerne noch durch die Fenster die Bagger und Bauarbeiter, die ihr neues Außendomizil kindgerecht herrichten.