Pflanzbeet in Bornum macht Ärger

Abstand zwischen Beet und Grundstück soll zu klein sein

Im Bornumer Neubaugebiet „Am Blockswinkel“ macht ein kürzlich fertiggestelltes Pflanzbeet Ärger. Es liegt unmittelbar gegenüber der Grundstückseinfahrt eines 70-jährigen Bornumers, der die Gefahr sieht, dass er beim Ein- und Ausfahren seinen Pkw beschädigen könnte. „Es wäre schön gewesen, die Angelegenheit im Vorfeld zu klären“, beschwerte sich Ortsbürgermeister Hans Hermann Niehoff vor dem Bockenemer Stadtentwicklungsausschuss. Man solle doch das Pflanzbeeet etwas schmaler machen, um dem Mitbürger seine Sorge zu nehmen.
Dazu antwortete Bauamtsleiter Bernd Arndt, dass er dazu überhaupt keine Veranlassung sehe. Die Breite zwischen dem Beet und dem Grundstück betrage immerhin 5,50 Meter, was völlig ausreichend sei. Die Einfassung des Beets besitze nur eine Höhe von 10 Zentimetern, mit der auch kein Fahrzeug beschädigt werden könne. Wollte man dort jetzt etwas ändern, müsste die Stadt 4000 bis 5000 Euro zusätzlich ausgeben, und dann bestände die Gefahr, dass ähnliche Wünsche auch von anderen Grundstückseignern kommen könnten.
Damit aber wollte sich der Bornumer Ortsbürgermeister, der als Zuhörer dieser Sitzung sehr ärgerlich gleich viermal das Wort nahm, nicht zufrieden geben. Den Ärger – so seine Entgegegnung hätte der Bornumer Ortsrat. Schließlich müsse dieser „vor Ort das ausbügeln“, was eigentlich Sache der Stadt sei. Jetzt bestehe die Gefahr, dass dort Beete von Anliegern nicht, wie angestrebt, gepflegt würden. Man solle diesem Mann doch entgegenkommen und damit den Ärger beseitigen.
Der Ausschussvorsitzende sah im Grunde keinen Anlass für eine Veränderung, doch bot er schließlich einen Ortstermin bei der nächsten Zusammenkunft des Ausschusses an.