Tolles Wochenende bei großer Hitze

Mit Regenschirmen schützten sich die Bornumer bei der Schifffahrt auf der Spree in Berlin vor der Sonne. (Foto: bo)

Club der Naturfreunde Bornum besucht Berlin, Lutherstadt Wittenberg, Cottbus und den Spreewald

Der Club der Naturfreunde Bornum ging auch 2016 wieder auf große Fahrt.

Nach mäßigen Temperaturen im Vorfeld der Reise ging die Anreise nach Berlin an die Grenzen. Bei 33 Grad brannten auf der A 2 kurz vor Berlin zwei Lkw. Resultat: zwei Stunden Standzeit. Gottseidank hatten sich die Reisenden kurz vorher mit dem CdN-Frühstück stärken können. Nun musste der Reiseleiter in Berlin informiert werden, dass das Zeitfenster nicht eingehalten werden konnte.
Die Schifffahrt auf der Spree konnte verlegt werden. Bei glühender Hitze, mit Regenschirmen gegen die Sonne gewappnet, genoss man trotzdem die interessante Fahrt. Danach wurde sich mit Detlefs Würstchen gestärkt. Die Stadtrundfahrt mit der „Berliner Schnauze Tino“ Thema „ Wo war eigentlich die Mauer“ musste ausfallen. Man erreichte Cottbus und war froh, im 4-Sterne-Hotel „Radisson Blu“ ein kühles Zimmer mit Klimaanlage vorzufinden. Cottbus – sorbisch Chosebuz. Überall in Cottbus findet man die Straßennamen zweisprachig – deutsch und sorbisch. Die sorbische Sprache ist zwischen Lübbenau und Bautzen noch überall zu finden. Da noch genug Zeit für eine kühlende Dusche war, ging es dann frisch zum Abendbuffet.
Plötzlich erschall ein lauter Trompetenstoß. Der „Cottbusser Postkutscher“ erschien in schmucker Uniform und erzählte den Naturfreunden die Geschichte Cottbus, gewürzt mit teilweise frivolen Anekdoten. Zwischendurch ertönte das Posthorn, teilweise mit Gesang, und lud zum Mitsingen ein. Für einen Staatsbediensteten unüblich überzog er gut gelaunt seine Zeit. Die Zuhörer dankten es ihm mit reichlichen Applaus.

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