Zu wenige Aktive arbeiten in der Nähe

Freiwillige Feuerwehr Bornum zieht Bilanz für das Jahr 2015 / Einige schwierige Einsätze sind dabei gewesen

Im März 2015 brannte bei der Firma HAW in Bornum eine Absauganlage. „Diese Art von Einsätzen kannten wir bisher nur von der Firma Meteor in Bockenem. Die Schwierigkeit bestand darin, mit ortsunkundigen Atemschutzgeräteträgern die Lage zu erkunden und den Brandherd zu lokalisieren“, berichtete Bornums Ortsbrandmeister Frank Hoffmeister in der Hauptversammlung. Da die Atemschutzträger aus Bornum und Bockenem nicht ausreichend waren, wurde schließlich noch die Ortswehr Königsdahlum zu dem Industriebetrieb gerufen. „Mit vereinten Kräften haben wir das Feuer dann löschen können“, erläuterte Frank Hoffmeister.
Im selben Monat gab es dann noch einen weiteren großen Einsatz für die Bornumer Feuerwehrleute. Vier Jugendliche waren in der Nacht mit ihrem Auto auf der Bundesstraße 243 in Richtung Rhüden unterwegs. Plötzlich kam ihnen auf ihrer Fahrbahn ein großer Schlepper mit Güllevorbaupumpe und einem 30.000 Liter Güllefass entgegen. Der Fahrer konnte nicht mehr ausweichen, so dass das Auto unter die Pumpe geriet. Fahrer und Beifahrer mussten mit schwerem Gerät aus dem Wrack gerettet werden. „Diese beiden Einsätze haben wieder einmal gezeigt, wie wichtig der Ausbildungsdienst ist. Schließlich ist es von großer Bedeutung, mit den Gerätschaften umgehen zu können“, erläuterte Frank Hoffmeister.

Mehr zur Jahreshauptversammlung der Frewilligen Feuerwehr Bornum lesen Sie in der morgigen Ausgabe des Beobachter.