Chinas Forschungsminister hält Vorlesung

Professor Wan Gang war von 1985 bis 1991 bereits wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Clausthal. (Foto: TU Clausthal)

Professor Wan Gang wird Honorarprofessor an der TU Clausthal / Zweitägiger Deutschlandbesuch

Eine bedeutende Veranstaltung in ihrer mehr als 240-jährigen Geschichte steht der Technischen Universität Clausthal bevor: Im Rahmen seines Deutschland-Besuchs wird der Minister für Wissenschaft und Technologie der Volksrepublik China, Professor Wan Gang, für zwei Tage die Harzer Universität besuchen.

Höhepunkte bilden der Festakt, in dem der weltweit geschätzte Wissenschaftsexperte am Sonntag, 10. April, zum Honorarprofessor bestellt wird, und dessen Antrittsvorlesung am Tag darauf.
„Es herrscht große Vorfreude auf das Kommen des Ministers, unseres Freundes Professor Wan Gang. In Anerkennung der besonderen fachlichen und menschlichen Verbundenheit mit der TU Clausthal hat die Universität beschlossen, ihn zum Honorarprofessor zu bestellen“, sagt TU-Präsident Professor Thomas Hanschke. Seit mehreren Jahrzehnten unterhält die Clausthaler Universität beste Beziehungen ins Reich der Mitte. Etwa 500 der insgesamt rund 5.000 Studierenden der TU kommen aus China, und insbesondere in den Bereichen Energieforschung, Materialtechnik und Industrie 4.0 bestehen erfolgreiche bilaterale Kooperationen. Im Besuch des Forschungsministers und seiner Delegation erfahre diese intensive Partnerschaft höchste Wertschätzung, so Hanschke.
Wan Gang, geboren 1952 in Shanghai, war von 1985 bis 1991 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Clausthaler Institut für Maschinenwesen beschäftigt. Den Doktorgrad erlangte der Automobil-Ingenieur mit einer Dissertation auf dem Gebiet der Antriebstechnik. Danach war er ein Jahrzehnt in der Forschung und Entwicklung der Audi AG tätig. Den Kontakt zur TU hielt er derweil als Lehrbeauftragter. 2001 ging Wan Gang zurück nach China und führte unter anderem die renommierte Tongji-Universität als Präsident, bevor er 2007 zum Minister ernannt wurde.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 7. April 2016.