Ressourceneffizienz soll gefördert werden

Ernst Grund (RKW Niedersachsen), Dr. Jörg Aßmann (Geschäftsführer WiReGo), Monika Opitz (Geschäftsführerin RKW Niedersachsen), Thomas Brych (Landrat Goslar), Gero Geißlreiter (Erster Kreisrat Osterode am Harz), Willi J. Lauer (Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Initiative Zukunft Harz).

Initiative Zukunft Harz unterzeichnet Kooperationsvertrag mit dem RKW Niedersachsen

Clausthal-Zellerfeld. Die Landkreise Goslar und Osterode am Harz sowie ihre Wirtschaftsförderungen unterzeichnen einen Kooperationsvertrag mit dem RKW Niedersachsen (Landesverein des Rationalisierungskuratoriums der Deutschen Wirtschaft e.V.). Im Fokus der Kooperation steht der effiziente Einsatz von Material und Energie in produzierenden Unternehmen in der Westharzregion. Zentraler Baustein sind die individuellen und für die Betriebe kostenlosen Impulsgespräche mit einem zertifizierten RKW Berater. Dabei deckt er erste Effizienzpotenziale im Unternehmen auf und informiert über passende Förderprogramme.
„Angesichts der global zunehmenden Nachfrage nach endlich verfügbaren Ressourcen bieten wir den Unternehmen in der Region mit der Kooperation eine Gelegenheit, ihre steigenden Material- und Energiekosten zu hinterfragen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“, erklärt Willi J. Lauer, Vorsitzender des IZH-Lenkungsausschusses.
Die Kooperation unterzeichneten die Partner im Rahmen der Beiratssitzung der Initiative Zukunft Harz. Damit hat das Team der IZH in den ersten drei Jahren sieben Projekte erfolgreich umgesetzt. Zuvor waren dies die Gründung des Recycling-Clusters „REWIMET“ für spezielle Metalle und des Verbundes „GesundHarz“ aus Klinken und Hotels für mehr betriebliche Gesundheitsreisen in den Westharz. Daneben wurde ein professionelles Alumnimanagement an der TU Clausthal eingeführt Die Technologieberatung der TU wurde vom Landkreis Goslar auch auf den Kreis Osterode am Harz ausgeweitet. Ein Studierendenbindungsprogramm (Stipendium Regio plus) zwischen Studenten der TU Clausthal und regionalen Unternehmen wurde aufgelegt. Und schließlich konnten Unterstützungsangebote gemeinsam mit den IHK Osterode und Goslar für Beherbergungsbetriebe angeboten werden.
Projektschwerpunkt ist im Handlungsfeld Energie- und Ressourcentechnologie weiterhin die Unterstützung des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen (EFZN) beim Bau von Energiespeichereinheiten. Qualitätssteigerung ist das Ziel der Projekte im Handlungsfeld Tourismus. Die IZH strebt hier aktuell eine verbesserte, einheitliche Loipenbeschilderung an. Und nicht zuletzt fördert die IZH die weitere Vernetzung der TU Clausthal mit der regionalen Wirtschaft. Hier wird ein leistungsfähiger Innovationscluster mit dem Clausthaler Zentrum für Materialtechnik der TU Clausthal, dem Unternehmensverbund MEKOM und regionalen Unternehmen zum Thema Werkstoffe aufgebaut. Mit dem Wissen und dem Forschungspotenzial der TU ist Ziel dieses Verbundes der Know-how-Transfer in der Verarbeitung von Werkstoffen sowie in der Vernetzung zwischen den Unternehmen untereinander zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.
Die Initiative Zukunft Harz entwickelt wie beabsichtigt Synergien mit den regionalen Akteuren und deren Kompetenzen und hat eine landkreisübergreifende Projektmanagementkompetenz etabliert.