TU begrüßt die neuen Erstsemester

Unter die neuen Studierenden mischte sich auch ein Maskottchen der TU Clausthal. (Foto: Ernst)

Ob Studierendenrekord aus dem vergangenen Wintersemester gebrochen wird, steht noch nicht fest

Für Hunderte Erstsemester hat am 7. Oktober das Studium an der TU Clausthal begonnen. Die Neuankömmlinge, darunter auch viele junge Menschen aus dem Landkreis Goslar, wurden in mehreren gut gefüllten Hörsälen von den Studiendekanen begrüßt.

Kurzentschlossene können sich noch bis zum 15. Oktober für ein Bachelor-Studium an der Harzer Universität einschreiben.
Im vergangenen Wintersemester waren insgesamt 4624 Studierende an der TU Clausthal immatrikuliert – der Höchstwert in der 239-jährigen Geschichte der Hochschule. Ob diese Zahl in diesem Winter ebenfalls erreicht oder sogar überboten wird, lässt sich laut Studienzentrum derzeit noch nicht sagen. Ein Trend wird sich bis Mitte Oktober abzeichnen, offizielle Zahlen liegen Mitte November vor.
Allein im Audimax, in dem sich die neuen Studierenden der Fächer Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaftslehre trafen, hatten sich mehr als 250 junge Menschen versammelt. „Clausthal-Zellerfeld ist eine kleine Stadt mit kurzen Wegen, kaum Anonymität und tollem Hochschulsportangebot. Hier lässt es sich sehr gut leben“, betonte Professorin Inge Wulf, Studiendekanin der Lehreinheit Wirtschaftswissenschaften.
Auch Konstantinos Gantzoudis fühlt sich in der Harz-Region wohl. „Ich komme aus Osterode und bin noch nicht bereit, wegzuziehen“, berichtete der 19-Jährige, „da ist es naheliegend, an der TU Clausthal zu studieren. Die hat einen guten Ruf.“ Entschieden hat er sich – auch auf Anraten von Freunden – für das Fach Wirtschaftsingenieurwesen. Eine seiner künftigen Kommilitoninnen wird Vivian Härich sein. „Für mich war klar, dass ich Wirtschaftsingenieurwesen studiere, offen war nur, an welcher Universität“, berichtete die Hildesheimerin. Die Wahl fiel auch deshalb auf den Oberharz, weil der Clausthaler Studiengang im ZEIT-Ranking hervorragend bewertet wird.
„Richten Sie sich darauf ein, dass Studieren eine Ganztagsbeschäftigung ist und planen Sie eine 45-Stunden-Woche ein.“ Dies gab Prodekan Professor Norbert Meyer den Neueinsteigern im Bereich „Energie und Rohstoffe“ mit auf den Weg. Und Professor Andreas Schmidt, der die Studienanfänger in den Natur- und Materialwissenschaften begrüßte, meinte: „Am Anfang des Studiums wird viel auf Sie einprasseln. Halten Sie durch, denn spätestens im dritten, vierten Semester wird es kreativer.“
Für die angehenden Ingenieure, Informatiker, Natur- und Wirtschaftswissenschaftler läuft nun die zehntägige Orientierungsphase mit den Mathe-Vorkursen. Erstmals wird auch ein Einführungskurs in die Elektrotechnik angeboten. Ein wichtiger Termin ist zudem der 15. Oktober. Auf der TUC-START-Messe in der Aula (15 bis 18 Uhr) präsentieren sich die Service- und Zentralen Einrichtungen der Hochschule sowie das Studentenwerk. Vorlesungsbeginn ist am 20. Oktober.