TU Clausthal erhält 10 Millionen Euro für Sanierungen

Wird demnächst saniert: das Institut für Thermische Verfahrens- und Prozesstechnik der TU Clausthal. (Foto: TU)

Sanierungsstau an niedersächsischen Hochschulen / TU investiert hauptsächlich in einen Gebäudekomplex

Erfreuliche Nachricht für die TU Clausthal: Die Universität bekommt zehn Millionen Euro vom Land, um die Gebäudesanierung im Campusgebiet Feldgraben weiter voranzutreiben.

Insgesamt erhalten die niedersächsischen Hochschulen 150 Millionen Euro zusätzlich, um notwendige Sanierungsarbeiten zu finanzieren. Die Mittel werden aus dem „Sondervermögen zur Nachholung von Investitionen bei den Hochschulen in staatlicher Verantwortung“ bereitgestellt, dem in einem ersten Schritt im Laufe dieses Jahres insgesamt 750 Millionen Euro zugeführt werden. „An den Hochschulen hat sich über Jahrzehnte ein deutlich erkennbarer Sanierungsstau angehäuft“, sagt Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic.
„Viele Gebäude sind mehr als 40 Jahre alt und zuletzt nicht ausreichend unterhalten worden, weil dafür oft das Geld fehlte. Nun packen wir diese Altlasten an. Mit den Mitteln aus dem neu geschaffenen Sondervermögen ermöglichen wir dringende Investitionen in die baulich-technische Infrastruktur.“ Dies sei ein wichtiger Schritt zur langfristigen Entwicklung der Hochschulen in Niedersachsen.
An der TU Clausthal werden 7,5 Millionen Euro eingesetzt, um den Gebäudekomplex der drei Verfahrenstechnischen Institute (Thermische, Chemische und Mechanische Verfahrenstechnik) zu sanieren. Darüber hinaus fließen 2,5 Millionen Euro in zusätzliche Erneuerungs- und Umbauarbeiten des Instituts für Geologie und Paläontologie, in dessen Gebäude auch das Institut für Theoretische Physik untergebracht ist.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 20. Juni 2017.