Über 5000 Besucher bei den Schlittenhunden

Die Strecke war äußerst anspruchsvoll.

23. Internationales Schlittenhunderennen in Clausthal-Zellerfeld ist ein voller Erfolg

Äußerst zufrieden waren Veranstalter, Teilnehmer und Gäste des 23. Internationalen Schlittenhunderennens in Clausthal-Zellerfeld. Perfekter Schnee und dazu Bilderbuch-Wetter – zumindest am zweiten Tag sorgten über 5000 Besucher für den besten Besuch seit Jahren.
„Wir hatten am Samstag schon mehr Zuschauer als im Vorjahr beim traditionell besser besuchten Sonntag“, freute sich Professor Martin Weigel, Vorstand der mitinitiierenden Glücksburg Consulting AG. Erfreut zeigte er sich von dem Schachzug des Oberharz-Vermarkters, Pauschal-Pakete zu diesem Wochenende anzubieten. „Die Schlittenhunde-Pauschale ist vor allem im Hamburger Raum super gelaufen“, so Weigel.
Über 50 Gespanne mit etwa 400 Huskies, Malamuten oder Samojeden traten an, um auf dem 7,5 Kilometer langen Rundkurs die besten Zeiten zu laufen. Dabei gab es Gespanne mit zwei, drei, vier, fünf oder sechs, bis acht oder mehr als acht Hunde.
Zudem traten noch Skandinavier an, Sportler, die sich auf Langlaufskiern von einem oder zwei Hunden ziehen lassen. Doch sowohl die Skandinavier als auch die meisten Gespanne kamen nicht ohne die aktive Unterstützung der Musher aus, wie sich die Gespannführer nennen. Denn in dem sehr anspruchsvollen Gelände mit anstrengenden Steigungen musste der Hundeführer schon einmal mit anschieben.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Wolf-Dieter Polz und Petra Linke vom Mitveranstalter Sportverein Reinrassiger Schlittenhunde Deutschland. Mit fachkundigen Erläuterungen machten sie den Zuschauern diesen Sport erlebbarer, zeigten die Unterschiede der verschiedenen Schlittenhunderassen genauso auf, wie sie den Blick auf die besonderen Herausforderungen an die Musher lenkte.
Auch das Drumherum passte. Ein regelrechtes kleines Lager war auf der Zellerfelder Höhe errichtet worden. Da präsentierten sich Aussteller rund um den Schlittenhundesport, war für Verpflegung gesorgt und vor allen Dingen war auch das Lager der Musher dort. Da durften viele Hunde bewundert und gestreichelt werden und viele Erinnerungsfotos wurden geschossen.