Zugeschnappt: Harzer Wölfe besiegen Hamburg Crocodiles

Nur einen Tag nach der herben Niederlage konnten die Wölfe zu Hause schon wieder feiern. (Foto: bo)

Eishockey-Oberliga: Wölfe verlieren am Freitag gegen den Meisterschaftsfavoriten Rostocker EC mit 1:7

Braunlage (rk). Bei ihrem zweiten Wochenendauftritt gaben sich die Harzer Wölfe keine Blöße. In der Eishockey-Oberliga Nord besiegten die Braunlager vor knapp 400 Zuschauern im heimischen Wurmbergstadion die Hamburg Crocodiles klar mit 8:2 (2:1, 5:0, 1:1). Damit lieferten die Wölfe die Antwort auf die bittere 1:7-Niederlage vom Vortag, die sie auswärts gegen den Meisterschaftsfavoriten Rostocker EC kassiert hatten.
Zwei frühe Tore von Michele Meridian schienen die Wölfe schnell auf die Siegerstraße zu führen. Der Vorsprung führte aber auch zu Unkonzentriertheiten, so dass die Hanseaten verkürzen konnten. Im zweiten Drittel zogen die Harzer dann das Tempo deutlich an; der kleine Kader der Gäste stieß nun an die Grenzen. Bis zum 7:1 trieb der ESC das Ergebnis in die Höhe, um es dann im Schlussdrittel wieder langsamer angehen zu lassen. Das Spiel am Tag zuvor in Rostock machte sich nun doch bemerkbar; die Wölfe kontrollierten das Geschehen allerdings sicher. Der Schlusspunkt war schließlich Patrick Lomascolo vorbehalten, der per Shorthander zum 8:2 einnetzte.
„Wir wollten defensiv gut stehen; das ist uns zumindest im ersten und letzten Drittel ganz gut gelungen“, sagte Marc Lüders, Kapitän der Crocodiles. Auf Seiten der Wölfe war Bernd Wohlmann mit dem Ergebnis durchaus zufrieden, bemängelte aber etwas die Konzentration: „Daran müssen wir arbeiten. Gegen Adendorf wollen wir kommenden Sonntag nachlegen!“ Bevor die Heidschnucken zu Gast sind, gilt es für die Wölfe, bei den Wedemark Scorpions zu bestehen. Dort ist der ESC am kommenden Samstag gefordert.


Harzer Wölfe: D'Antuono (T. Bannach), Öttl, Fichtl, Korkus, Noob, Kähm, Pipp, Schulz, Lomascolo, Bilstein, Bippus, Meridian, Pape, R. Bannach, Eichler.