In der Wehr Dannhausen läuft es weiterhin rund

Bad Gandersheims Stadtbrandmeister Axel Röstel zeichnet Rolf Maibaum mit dem Abzeichen für 50-jährige Mitgliederschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Dannhausen aus. In einer kleinen Ansprache erinnerte Maibaum an den Beginn seiner Feuerwehrzeit Anfang der 60er Jahre.
 
Martin Allemann (links) wurde zum Stellvertretenden Ortsbrandmeister wiedergewählt. Wehrchef Uwe Scholz gratuliert.

Martin Allemann als Stellvertretender Ortsbrandmeister wiedergewählt / Ehrung für Rolf Maibaum

Martin Allemann wurde während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Dannhausen als stellvertretender Ortsbrandmeister von den aktiven Mitgliedern wiedergewählt.

Auch die weiteren Wahlen zum Kommando verliefen am vergangenen Sonnabend reibungslos. Für den aus beruflichen Gründen zurückgetretenen Jens Westermann wurde Tobias Uhde als Gerätewart gewählt, zum neuen Stellvertreter wurde Lars Steiger vorgeschlagen und einstimmig gewählt.
Neben den Wahlen standen drei Ehrungen im Blickpunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus. Für jeweils 25-jährige aktive Mitgliedschaft konnte Stadtbrandmeister Axel Röstel Olaf Klemme und Ulrich Kiehne auszeichnen. Bereits seit 50 Jahren ist Rolf Maibaum Mitglied der Dannhäuser Wehr, auch er erhielt vom Stadtbrandmeister die entsprechende Urkunde nebst Anstecknadel. Zum Feuerwehrmann ernannt wurde Lars Rieke.
In seinem Jahresbericht ließ Ortsbrandmeister Uwe Scholz die Aktivitäten in 2013 Revue passieren. Insgesamt wurden 57 Dienste geleistet und die Beteiligung daran sei „in Ordnung gewesen“, befand Scholz.
Am 23. März wurde die Dannhäuser Wehr zum Brandeinsatz nach Hilprechtshausen gerufen, ansonsten blieb das Jahr 2013 gottlob ein einsatzarmes. Natürlich hat sich die Feuerwehr auch wieder am gesellschaftlichen Geschehen im Ort eingebracht, unter anderem mit dem Osterfeuer und dem Adventsausschank.
An den Wettkämpfen in Dassel wurde mit bescheidenem Erfolg teilgenommen, dennoch will die Wehr Dannhausen auch in diesem Jahr wieder an den Wettkämpfen teilnehmen. Der Mitgliederbestand beläuft sich auf 101 und ist damit stabil. 44 Aktive stehen 17 Passiven und 40 fördernden Mitgliedern gegenüber. Die Zahl der Aktiven ist dennoch leicht gesunken.
Zum Schluss seiner Ausführungen gab Uwe Scholz einen Einblick in die geplanten Aktivitäten. Die gemeinsame Braunkohlwanderung mit den Gymnastikdamen wird am 1. Februar durchgeführt, ein Frühschoppen soll im Sommer stattfinden. An den Jubiläen der Wehren Harriehausen, Odagsen, Wiershausen und Orxhausen will sich die Feuerwehr ebenfalls beteiligen.
Über eine solide Kasse wusste Hilmar Ahrens zu berichten. Gruppenführer Thomas Bumke gab im Weiteren einen Einblick in das Ausbildungsgeschehen. Gemeinsam mit den Feuerwehren Bad Gandersheim und Engelade wurden Dienste, Übungen und ein AGT-Workshop durchgeführt. Sicherheitsbeauftragter und AGT-Wart Burkhard Sdonuß vermeldete, dass die Anzahl der AGT-Träger konstant bei zehn Aktiven liege und es in 2013 keine Zwischenfälle gegeben hat.
Schließlich gab Jugendfeuerwehrwart Henrik Scholz einen Einblick in die Tätigkeiten der Jugendwehr Seboldshausen, in der auch die Dannhäuser Kinder und Jugendlichen mitwirken. Zwei Übergänge werden im neuen Jahr erwartet.
Grußworte überbrachten Ortsvorsteher Harald Hausmann und Stadtbrandmeister Axel Röstel. Harald Hausmann attestierte der Wehr eine gute Gemeinschaft und wies zudem auf die bevorstehenden Termine im Ort hin. Unter anderem soll im Jahr 2014 eine Einwohnerversammlung stattfinden – mit dem Thema Landesgartenschau, aber auch mit Themen, die den Ort Dannhausen direkt betreffen.
„Wenn wir gefordert sind, ist mir bei der Feuerwehr Dannhausen nicht bange“, lobte Stadtbrandmeister Axel Röstel last but not least die Dannhäuser Brandschützer. Im Weiteren ging er auf die Neubeschaffungen von Fahrzeugen ein.
Das 17 Jahre alte TSF der Wehr Dannhausen muss trotz Rostschäden noch einige Jahre durchhalten, derzeit steht die Anschaffung einer neuen Drehleiter für die Kernstadtwehr im Blickpunkt.
Natürlich setzte sich der Stadtbrandmeister für die Beibehaltung der Struktur mit 16 Ortswehren ein, ob dieser Zustand auch noch in zehn Jahren Gültigkeit habe, sei dahingestellt. Zudem kündigte der Stadtbrandmeister an, für den Löschzug 4 eine Alarmübung ausarbeiten zu wollen.