66 erfolgreiche Sportler geehrt

Die geehrten Sportler mit den Trägern der Eisdorfer Goldmedaille, der Gastgeberin und den Gästen.

Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke überreicht beim 23. Neujahrsempfang in Eisdorf die Urkunden.

Beim bereits 23. Eisdorfer Neujahrsempfang, den Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke erstmals nicht im Namen der Gemeinde, sondern der Ortschaft im Kultur- und Sportzentrum eröffnete, gab es neben vielen Worten und 66 Ehrungen auch vier goldene Dankeschön-Medaillen.

Eröffnet wurde diese recht gut besuchte Feierstunde mittels einer von Pastor Wolfgang Teicke ausgerichteten liturgischen Feier, die musikalisch von Alexander Henze am Keyboard begleitet wurde. Nicht in die Tasten des Keyboards, sondern in die Saiten ihrer Gitarren griffen Uwe Kupke und Sohn Robin. Petra Pinnecke dankte dem Pastor und auch dem sehr aktiven Kirchenvorstand für die überaus gute Zusammenarbeit.
Auf die Sportlerehrung zu sprechen kommend, erinnerte sie daran, dass schon der ehemalige britische Premierminister Sir Winston Churchill seine Beziehung zum Sport so beschrieben hatte: „Keine Stunde im Leben, die man im Sport verbringt, ist verloren!“. Die Verbundenheit von Ortschaft und Sport in Eisdorf zeigt auch, wie sehr man sich mit den Sportlern über deren Erfolge gefreut hatte.
In ganz unterschiedlichen Sportarten hatten die Sportler herausragende Leistungen erbracht und so große Siege und gute Platzierungen feiern können. Petra Pinnecke freut sich sehr, diesmal zwei Mannschaften und 24 Einzelsportler auszeichnen zu dürfen. Alle hatten entweder im Team oder alleine auf dem Treppchen gestanden. Ihr Dank galt in diesem Zusammenhang auch den Betreuern sowie den Eltern, die hinter ihnen standen, sie angespornt und gefördert haben. Genauso viel Anerkennung zollte die Ortsbürgermeisterin den Verantwortlichen, die zwar nicht im Wettkampfsport aktiv sind aber in Eisdorf Freizeitaktivitäten anbieten.
Sport erfüllt wichtige gesellschaftliche Funktionen

Um die Sportangelegenheiten in der Gemeinde Bad Grund kümmert sich in Zukunft der Ausschuss Jugend und Soziales sowie ein im Oktober installierter Arbeitskreis. Die Gemeinde wendet auch eine erhebliche Summe zur Er- und Unterhaltung der Sportstätten auf. Denn aus ihrer Sicht sei dies sinnvoll und notwendig, weil der Sport unbestritten wichtige gesellschaftliche Funktionen erfüllt.
Während die Ortschronistin, Diana Borchers, mittels Worten und Bildern die Eisdorfer Geschehnisse 2013 in Erinnerung rief, gab Petra Pinnecke zu bedenken, dass auch das neue Jahr nicht frei von Überraschungen und prägenden Ereignissen sein wird.
Sowohl für sie, wie auch für die übrigen Ortsratsmitglieder gilt es, den Ort voran zu bringen, neue Perspektiven zu entwickeln und ein gutes Fundament für die Zukunft zu schaffen. „Politik muss daher auf Gestaltung abzielen und immer das Wohl des ganzen Ortes und nicht die Interessen Einzelner im Blickfeld haben“.
Es sei mehr als erfreulich, dass sich viele Einwohner in die Pflicht nehmen lassen, anderen Menschen zu helfen und das Miteinander zu pflegen. Das örtliche Zusammenleben ist dadurch geprägt, dass sich die Bürger einbringen und für ihre Mitmenschen engagieren. Mit der Empfehlung des deutschen Lyrikers Karl-Heinz Wöhler schloss sie ihre Rede: „Wenn`s alte Jahr erfolgreich war, Mensch freu dich aufs Neue, und war es schlecht, ja, dann erst recht!“
Dann zeichnete sie zusammen mit ihrem Stellvertreter Frank Brakebusch die Sportler aus. Neben Urkunden und Flachgeschenken gab es auch ein Glas mit dem Eisdorfer Wappen. Für die Pferde gab es Möhren.