Ausbau Hammenser Straße startet im Juni

Bürgermeisterin Pinnecke dankt allen Helfern des Umwelttages

Eisdorf (pb). Während der Ratssitzung der Gemeinde Eisdorf ließ Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann durchblicken, dass mit dem Beginn des Ausbaus der Hammensener Straße in Willensen voraussichtlich Mitte Juni zu rechnen ist. Denn die Ausschreibung sei längst erfolgt, und eine Firma gefunden worden. Auch habe die Verwaltung Kontakt mit der Feldmarkgenossenschaft aufgenommen, um das Thema „Umleitung“ in tragbare Bereiche halten zu können.
Und Ratsmitglied Hartmut Nienstedt (SPD) teilte mit, dass es in Willensen bereits eine überaus gut besuchte Bürgerversammlung zum Straßenausbau gegeben habe und alle großes Interesse bekundetet hätten. Damit hatte er die Frage von Ratsmitglied Frank Brakebusch (CDU) gleich mit beantwortet, der wissen wollte, wann die Bürger informiert werden sollen.
Bürgermeisterin Petra Pinnecke wiederum ließ es sich nicht nehmen, allen fleißigen Helfern beim Umwelttag, der Osterfeuergemeinschaft für das traditionelle Fest und der Freiwilligen Feuerwehr für das Betreuen des Osterfeuers zu danken. Zum Thema „Unser Dorf spart Strom“ teilte sie mit, dass hier alle notwendigen Schritte getätigt worden seien, es bliebe jetzt nur noch abzuwarten, ob es der richtige Weg war.
Weiter legte sie die polizeiliche Kriminalstatistik für das zurückliegende Jahr vor, aus der hervor geht, dass der Landkreis Osterode ein sehr sicherer Ort zum Leben ist. So seien von den kreisweiten Delikten in Höhe von 4 746 in der Samtgemeinde Bad Grund 276 Strafaufkommen zu verzeichnen, nur Hattorf und Walkenried stünden etwas besser da.
Sie gewährte aber auch Einblicke in die Auswertung des Regionalverbandes Südniedersachsen um die Erhebung zur Nahversorgung im Landkreis Osterode. Da rund 85 Prozent der verschickten Fragebögen zurückgekommen seien, zeige es doch, wie wichtig dieses Thema ist, so der Verband. Unter anderem wurde die Frage gestellt, ob die Nahversorgung ein wichtiges Thema in dem jeweiligen Ort ist und ob es derzeit eine Initiative oder Planung zum Thema „Nahversorgung beziehungsweise Dorfladen“ gebe. Da lagen die negativen Antworten sehr hoch.
Abschließend ließ eine Einwohnerin noch wissen, dass ihr ein Feldhamster über den Weg gelaufen sei, und rief dazu auf, diese seltenen Wesen beim Befahren von Feldwegen nicht zu übersehen.