Beim Eisdorfer Flohmarkt herrscht Hochbetrieb

Sie ließen sich den richtigen Umgang mit Pfeil und Bogen erklären. (Foto: Bordfeld)

Es wurde geschnökert, gehandelt und geklönt / Gemeindebüro in Kaffeestube umfunktioniert

Während des vom Förderkreis Heimatstube und des Vereins „Leben und Wohnen in Eisdorf“ (DoLeWo) im Mitteldorf rund um die Heimatstube ausgerichteten Flohmarktes wurde nicht nur geschaut, gehandelt, gewartet und gekauft sowie bei Speis und Trank geklönt. Es flogen auch Pfeile in eigens dafür errichte Scheiben, und viele der Besucher machten Station in der zum Bahnhof umfunktionierten Lüdecke-Garage.
Denn dort erinnerten Karsten Bayer und Ulrich Wrede an die Kreisbahn Osterode/Kreiensen, die auch auf den Bahnhöfen in Eisdorf und Förste Halt machte. Modelle sowie Gemälde von ihr und ihrer Strecke luden zu erinnerungsvollen Zeitreisen ein. Ein wenig wie Winnetou fühlten sich nicht nur die kleinen Bogenschützen, die unter fachkundiger Einweisung von Mitgliedern Schützenvereins Eisdorf auf dem Krückeberg-Hof die Pfeile zielsicher auf Reisen schickten.
Es wurde aber nicht nur draußen viel in Augenschein genommen, denn die Heimatstube hatte ihre Türen ebenfalls für Besucher geöffnet, und zu einem ganz besonderen Anziehungspunkt entwickelte sich das ehemalige Gemeindebüro, weil es in eine gemütliche Kaffeestube umfunktioniert wurde. Am Ende dürften alle frohen Mutes nach Hause gegangen sein, die einen, weil sie nicht wenige Waren an den Mann, die Frau oder das Kind gebracht hatten, die anderen, weil sie endlich das gefunden hatten, wo ihnen schon lange der Sinn nach gestanden hat.