Die Chevrolets unter den Krippenkinderwagen

Sie freuen sich mit den Mädchen und Jungen der Kinderkrippe der Kindertagesstätte Eisdorf über die neuen Wagen (von links nach rechts): Praktikantin Melanie Fröhlich, Walter Rorig, von der DoLeWo, Tanja Guttmann, Vorsitzende des Fördervereins, die stellvertretende Kita-Leiterin Simone Kroll (hockend), Kita-Leiterin Andrea Stewers-Schubert und Inge Jünemann, vom Kirchenvorstand. (Foto: Bordfeld)

Sechs Kleinkinder können um ein Tischchen auf dem Wagen Platz nehmen

Nicht selten werden sie die Chevrolets unter den Krippenkinderwagen genannt, manch einer sagt, sie seien Planwagen im Kleinformat, andere geben zu, so etwas noch nie gesehen zu haben: Die Rede ist von den beiden Krippenkinderwagen, die zusammen so viel gekostet haben, wie man für einen recht guten Gebrauchtwagen zahlen muss. Dass sie jetzt Eigentum der Kindertagesstätte sind, machten die Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf (DoLeWo) und der Förderverein des Kindergartens möglich.
Beide Organisationen griffen tief in die Tasche, um der Herstellungsfirma in Dresden je „Fahrzeug“ gut 1500 Euro zu überweisen. Denn so viel kostet ein Krippenkinderwagen. Zum einen besteht er – mit Ausnahme der Achsen, vollgummierten Reifen und der Planen – aus Holz. Zum anderen ist er so aufgebaut, dass sechs Kleinkinder um ein Tischchen auf dem Wagen Platz nehmen können.
Da jedes gute Fahrzeug auch eine gute Garage braucht, steht auf dem Kindertagesgelände jetzt auch ein derartiges, aus Holz gefertigtes, Gebäude, das beiden „Chevrolets“ Platz bietet. Das wiederum machten die Glieder der Kirchengemeinde Eisdorf/Willensen möglich. Viele spendeten und machten so die Anschaffung des Materials möglich, andere packten mit an und ließen in vielen Stunden zwei anschauliche Garagen entstehen.
Der Kirchenvorstand dankt allen Sponsoren, welche die Anschaffung der Krippenkinderwagen, die übrigens schon viel durch Eisdorf geschoben wurden, und den Bau der Garagen ermöglichten.