Die Freude am Lied ist das höchste Ziel

Der gewählte Vorstand mit Chorleiter Hilmar Merkel, den Fachwarten und Kassenprüfern des Gemischten Chores Concordia Eisdorf.

Gemischter Chor Concordia Eisdorf trifft sich zu Jahreshauptversammlung / Günter Apel weiterhin Vorsitzender

Die Vereinsglocke erklang und Vorsitzender Günter Apel eröffnete im Vereinslokal „Zur Goldenen Krone“ in Eisdorf die gut besuchte Jahreshauptversammlung des Gemischten Chores Concordia Eisdorf. Es ist die 144. Versammlung seit Bestehen des MGV Concordia.

Sein besonderer Gruß galt den Ehrenmitgliedern Heinz Rohrmann, Erich Armbrecht, Friedel Isermann und Wolfgang Lewin sowie dem Chorleiter Hilmar Merkel. Mit dem Verlesen der Niederschrift vom 18. Januar 2013 durch den Schriftführer Wolfgang Lewin wurde die Versammlung nach dem gemeinsamen Essen fortgesetzt. Einstimmig wurde die Niederschrift genehmigt. In einem umfassenden und detaillierten Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende an die vielen Lieder, die der Chor eingeübt hatte. Inzwischen hat der Chor eine große Auswahl an Liedern zu Ständchen und öffentlichen Konzerten und Jubiläen sowie zu zahlreichen öffentlichen Auftritten. Die Singqualität des Chores und das Erscheinungsbild hinterlässt bei allen Auftritten, ob örtlich oder überörtlich, einen positiven Eindruck, so Günter Apel. Dankesworte richtete er an Chorleiter Hilmar Merkel. Ihm verdankt der Chor seinen Erfolg. Nach Dankesworten an den Chorleiter, an die Sänger und an seine Vorstandskollegen leitete er über zu seinem detaillierten Bericht. Er erinnerte an das Konzert des Singkreises Gittelde, an das 25-jährige Jubiläum der Heimatstube, an den Neujahrs-Empfang der Gemeinde, an den stimmungsvollen Knobelabend, die Kreissängertagung in Herzberg und an die verschiedenen Ständchen. Mit der gemütlichen Jahresabschlussfeier klang das Sängerjahr aus.
Momentan gehören dem Chor 70 Mitglieder, davon 12 Ehrenmitglieder an. Bruno Armbrecht, der über 40 Jahre die Kasse führt, legte alle Einnahmen und Ausgaben offen und gab den Kassenbestand zum Jahresschluss bekannt. Ingo Rath erstattete den Kassenprüfungsbericht. Er bescheinigte dem Kassenwart eine einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung des Kassenwarts und des Vorstands.
Singwart Manfred Töpperwien informierte über 12 öffentliche Auftritte, Ständchen und Konzerte. 34 aktive Sänger kommen regelmäßig zu den Singstunden. Zu 27 Übungsabenden ist der Chor im vergangenen Jahr zusammengekommen. Im Durchschnitt hatten 25 Mitglieder an diesen Abenden teilgenommen. Edda Leimeister nahm 27-mal und Sieglinde Merkel 25-mal teil. Günter Apel war ebenfalls an 25 Abenden dabei.
Chorleiter Hilmar Merkel dankte für die tolle Zusammenarbeit und für den großen Einsatz. Einen großen Schritt habe der neue Chor in diesen drei Jahren gemacht. Die Freude am Lied ist das höchste Ziel bei der Auswahl der Lieder und der Pflege des deutschen Liedgutes. „Wir sind Kulturträger und die Musik nimmt eine besondere Stellung ein”, so der Chorleiter. „Früher wurde Volksmusik stärker gepflegt. Deshalb ist die Pflege und Erhaltung des Liedgutes eine große Aufgabe der Gesangvereine. Merkel wünscht sich, dass der Chor in 2014 noch mehr öffentliche Auftritte als Werbung für das deutsche Lied nutzen sollte.
Nach einstimmiger Entlastung des Vorstandes wurde unter Wahlleitung des Ehrenmitgliedes Friedel Isermann der bisherige Vorsitzende Günter Apel einstimmig wiedergewählt. Die übrigen Wahlen ergaben einstimmige Wiederwahl der stellvertretenden Vorsitzenden Haide Schimpfhauser, des seit 15 Jahren amtierenden Schriftführers Wolfgang Lewin und des über 40 Jahre tätigen Kassenwarts Bruno Armbrecht. Da Singwart Manfred Töpperwien nicht wieder kandidierte, wurde Anita Burgholte einstimmig zu seiner Nachfolgerin gewählt. Die Aufgabe des stellvertretenden Singwarts übernimmt Ingo Rath. Stellvertretende Kassenwartin ist Brigitte Apel und stellvertretende Schriftwartin Sieglinde Apel. Stefan Löding wurde zum Fähnrich gewählt. Sieglinde Armbrecht wird künftig gesellige Veranstaltungen des Chores organisieren. Die Kasse werden künftig Ingo Rath und Christa Aschoff prüfen.