Die Kirche wird in jedem Fall in Eisdorf bleiben

Förderverein „Die Kirche bleibt im Dorf“ blickt optimistisch in die Zukunft

Eisdorf (pb). Auch wenn seit längerer Zeit feststeht, dass ab November nur ein Pastor für die Kirchengemeinden Eisdorf/Willensen und Nienstedt/Förste da sein wird, werde der Förderverein zum Erhalt der Kirchengemeinde Eisdorf/Willensen weiter arbeiten, damit es nach vorn geht, so der 1. Vorsitzende Joachim Jünemann während der Mitgliederversammlung.
Dabei sei es völlig egal, wie die Entscheidung über den Pfarrsitz ausfallen wird, die Kirche werde in jedem Fall im Dorf bleiben. Denn die Kirche macht nicht allein der Pfarrsitz oder der Pastor aus. „Nein! Kirche sind wir alle“. Nur gemeinsam könne die Kirche vor Ort mit gestaltet werden.
Nur zusammen könne man auch weiterhin dazu beitragen, dass durch die finanzielle Unterstützung seitens des Vereins die Sparmaßnahmen der Landeskirche aufgefangen werden. Der Verein mache sich letztendlich für die Menschen und insbesondere die Gemeindeglieder der beiden Dörfer stark.
Obwohl eine weitere finanzielle Unterstützung durch den Verein zurzeit gewährleistet sei, werde es Veränderungen für das kirchliche Leben, wie beispielswiese bei den Gottesdiensten, geben müssen. Der Lauf der Zeit brächte es mit sich, dass sich die Gegebenheiten verändern. Daraus aber nur Negatives zu sehen, sei allerdings nicht der rechte Weg. „Anpacken heißt die Devise“, so der 1. Vorsitzende.
Jünemann schaute aber nicht nur nach vorne, er ließ auch das aktionsreiche Jahr 2010 Revue passieren.
Ein finanzieller Höhepunkt sei der Beschluss gewesen, Gelder für Energiesparmaßnahmen und weitere Sachaufwendungen zur Verfügung zu stellen.
In diesem Jahr soll übrigens ein größerer Betrag dafür zur Verfügung gestellt werden, dass die bereits 30 Jahre alte Küche im Gemeindehaus gegen eine neue, funktionstüchtige ausgetauscht werden kann. Und für das Pfarrbüro soll ein geräumiger Aktenschrank angeschafft werden.
Fest steht schon jetzt, dass der zwölfte Weihnachtsmarkt am 27. November, am 1. Advent, seine Pforten öffnen wird. Fest stand nach den Wahlen auch, dass Bruno Armbrecht das Amt des Kassenprüfers und Inge Lohrberg das der Ersatzkassenprüferin übernehmen werden.