Eisdorfer Förderkreis steht nicht still

Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke zusammen mit Uwe Kupke, Diana Borchers, Heinz Reinbrecht, Irene Kupke und Walter Rorig (von links).

Trotz Nachwuchssorgen wird positiv in die Zukunft geblickt / Petra Pinnecke dankt dem Verein für sein Engagement

Die Mitglieder des Förderkreises Eisdorfer Heimatgeschichte und Heimatstube wählten erneut Uwe Kupe zum Vorsitzenden. Sie hatten sich zur Jahreshauptversammlung getroffen. Auch die übrigen Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt.

Uwe Kupke ließ die Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren und bezog sich dabei auf Aktivitäten und Veranstaltungen, die vom Förderkreis organisiert wurden.
Zuvor richtete der Sprecher seine Dankesworte aber an Rat und Verwaltung. Sie hatten dem Förderkreis nicht nur die Räume zur Verfügung gestellt, sondern auch die Unterhaltungs- und Betriebskosten für die Ausstellungsbereiche getragen. Da der Förderkreis keine Mitgliedsbeiträge erhebt, ist dies eine wichtige Grundlage für die Arbeiten des Förderkreises.
Kupke erinnerte aber auch an den Tag der offenen Tür, zu dem anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Förderkreises in die Heimatstube geladen wurde.
Aber auch die Veranstaltung des Vereins Eisdorfer Schüttenhoff ging nicht so am Förderkreis vorbei. Man begab sich mit dem historischen Planwagen mitten ins Umzug-Getümmel.
Bezüglich der Lage und Entwicklung auf Förderkreisebene hatte es im vergangenen Jahr keine Änderungen gegeben. Den Förderkreis plagen jedoch – wie auch viele andere Vereine – Nachwuchssorgen. „Das sogenannte Patentrezept dagegen scheint es noch nicht zu geben“, so Kupke. Der Förderkreis trifft sich immer montags ab 19 Uhr in der ersten Etage des Museums und freut sich immer über Gäste und Interessierte.
Am Sonntag, 21. September, gibt es erneut den Flohmarkt im Mitteldorf. In der Zeit wird auch die Heimatstube wieder geöffnet sein. Weiter gab Kupke bekannt, dass auf der Sonderausstellung im Museum Ritterhaus in Osterode unter dem Thema „Frühe Industrialisierung in Osterode“ unter anderem Exponate und Schrifttafeln zu Themen wie „Industrie am Mühlengraben” ausgestellt sind. Auch eine Handkarre, zwei Mehlsäcke und Mehlschaufeln aus der Heimatstube Eisdorf sind dort zu sehen.
Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke und der Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund, Harald Dietzmann, dankten dem Förderkreis für dessen immerwährendes Engagement für die Heimatgeschichte des Ortes. Petra Pinnecke hatte außerdem eine der „Goldmedaillen“ mitgebracht, die auch schon beim Neujahrsempfang der Gemeinde für besondere Leistungen übergeben wurde. Diese Auszeichnung überreichte die Bürgermeisterin dem gesamten Förderkreis als Dankeschön für das große Engagement in der Gemeinde.

Das Ergebnis der Wahlen

Die Mitglieder des Förderkreises hatten erneut Uwe Kupke zum 1. Vorsitzenden gewählt. Heinz Reinbrecht ist 2. Vorsitzender. Diana Borchers übernimmt weiterhin das Amt der Schriftführerin. Als Kassenwart ist Walter Rorig tätig. Irene Kupke wird auch zukünftig die Kasse des Eisdorfer Vereins prüfen.