Eisdorfer Haushaltsplan ist auf Kurs

Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann (links) und Bürgermeisterin Petra Pinnecke (rechts) zusammen mit den neuen ehrenamtlichen Jugendpflegern der Gemeinde Eisdorf, Nico Völker (vorne links) und Hendrik Krückeberg (Foto: Bordfeld)

Dorferneuerung und Namensgebung der Einheitsgemeinde wurden diskutiert

Von Petra Bordfeld, Eisdorf

Schwerpunktthema der öffentlichen Sitzung des Rates der Gemeinde Eisdorf war die Umsetzung des Haushaltsplanes 2011, welche den Ergebnishaushalt bis zum 31. Juli beinhaltet, ausnahmslos im grünen Bereich tendiert und von den Vertretern beider Parteien zur Kenntnis genommen wurde.
Samtgemeindedirektor Harald Dietzmann deutete zuvor unter anderem darauf hin, dass die Zinsentwicklung planmäßig verlaufe. Bei den Konzessionsabgaben im Bereich der Elektrizitätsversorgung und der Gasversorgung wies er darauf hin, dass die Entwicklung im erstgenannten Bereich als insgesamt leicht rückläufig zu bewerten sei, während im Bereich des Gases eine erfreuliche Zunahme zu verzeichnen sei.
Auf die Verrohrung des Gewässers in Willensen teilte er mit, dass während des Berichtszeitraumes im Bereich des Gewässers keine Arbeiten mehr ausgeführt wurden. Denn die Bauabnahme sei bereits 2008 erfolgt, und die Schlussrechnungen der bauausführenden Firma liegen zurzeit dem Ingenieur-Büro zur Prüfung vor. Insgesamt seien für diese Maßnahme rund 110.000 Euro veranschlagt worden.
Abschließend ging Dietzmann auf das Thema Zinsen ein. Für die ersten beiden Quartale seien Zinsaufwendungen in Höhe von 971,49 Euro angefallen. Somit lag der Bestand am 1. Januar bei 229.775,70 Euro im Minus. Am 31. Juli ist der Minusbestand noch einmal um rund 51000 Euro angestiegen. Allerdings hat er sich in den Folgekosten leicht verbessert. Die Kassenlage war somit im Laufe dieses Jahres durchgängig negativ, was insbesondere mit der ausstehenden Endabrechnung für Willensen zu begründen ist.
Im weiteren Verlauf der letzten Sitzung vor der konstituierenden Sitzung im Oktober, verabschiedete Bürgermeisterin Petra Pinnecke den ehrenamtlichen Ortsjugendpfleger Manuel Köhler und dankte ihm trotz seiner Abwesenheit für die geleistete Arbeit. Im gleichen Zuge hieß sie den Nachfolger, Nico Völker, sowie Jugendpfleger Hendrik Krückeberg herzlich willkommen. Sie betonte, dass die Arbeit der Jugendpflege leichter zu bewältigen sei, wenn sie nicht nur auf den Schultern eines Einzelnen ruhe.
Anschließend dankte sie allen Ratsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Es habe stets Spaß gemacht, mit ihnen Themen zu er- beziehungsweise zu bearbeiten. Sie habe viel gelernt durch diese gute Zusammenarbeit.
Aber auch die Themen „Dorferneuerung“ und „Namensgebung der Einheitsgemeinde“ kamen zur Sprache. Zum ersten Punkt einigte man sich darauf, dass möglichst schnell noch ein Informationsgespräch zu den neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet mit dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN) gesucht werden sollte. Zum zweiten Punkt hatte Frank Brakebusch, Fraktionsvorsitzender der CDU, den Antrag gestellt, dass auch Eisdorf sich – wie die anderen vier Gemeinden auch – für einen Namen entscheiden solle. Harald Dietzmann wiederum gab zu bedenken, dass für die Namensgebung das Land Niedersachsen zuständig sei. Die Gemeinden hätten nur das Vorschlagsrecht. Die Endscheidung läge aber bei beim Samtgemeinderat, weil er letztendlich für alle Gemeinden spreche. Mit genau dieser Begründung wurde der Antrag, die Tagesordnung zu ändern, mehrheitlich abgelehnt.