Frank Brakebusch legt Amt des 1. Vorsitzenden nieder

Frank Brakebusch zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Maik Halpape, Bodo Ehrenberg, Christian Brakebusch und Walter Sinram-Krückeberg (von links). Foto: Bordfeld

Walter Sinram-Krückeberg zum Nachfolger gewählt / Jagdgenossenschaft Eisdorf zieht Jahresbilanz

Im Mittelpunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Eisdorf standen die Vorstandswahlen, die auch eine Änderung in der Führungsspitze mit sich brachten, denn Frank Brakebusch stellte sich nach 16 Jahren Vorstandsarbeit, davon drei Jahre als Kassenwart und zuletzt 13 Jahre als erster Vorsitzender, nicht noch einmal für dieses Amt zur Wahl.

Brakebusch bedankte sich bei den Vorstandsmitgliedern, den Jägern und der Bevölkerung für die stets gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Als seinen Nachfolger schlug er Walter Sinram-Krückeberg, bisheriger Kassenwart der Jagdgenossenschaft, vor. Er wurde anschließend auch einstimmig in dieses Amt gewählt. Zum neuen Kassenwart wurde Maik Halpape gewählt, Frank Brakebusch wird weiterhin als beratendes Mitglied im Vorstand tätig sein. Der neue 1. Vorsitzende Walter Sinram-Krückeberg überreichte Frank Brakebusch als Dankeschön für die geleistete Arbeit und im Namen aller Jagdgenossen einen Präsentkorb.
In seinem Bericht ließ Brakebusch die zahlreichen Aktivitäten des zurückliegenden Jahres Revue passieren. Neben dem traditionellen Pokalritt des Reit- und Fahrvereins der Gemeinde Bad Grund habe es mit einem Distanzritt durch die Eisdorfer Feldmark eine Premiere gegeben.
„Das gemeinsame Ziel muss sein, dass die Nutzung der freien Landschaft, die Jagdausübung und die Erholung nebeneinander möglich sind und unnötige Störungen sowie unnötiger Ärger vermieden werden.” Mit diesen Worten beendete Brakebusch seinen Bericht. An die Reiter richtete er die Bitte, feste Wege zu benutzen und nicht quer durch den Wald zu reiten. Auch die Fahrverbotsschilder sollten beachtet werden und niemand sollte vergessen, dass der Wald kein Ort der wilden Müllentsorgung ist. Weiter mahnte Brakebusch an, dass alle Hundefreunde daran denken mögen, dass noch bis zum 15. Juli Leinenzwang für die Vierbeiner gilt. Seine letzte Bitte ging an die Landwirte. Die mögen bitte vor dem Mähen der Wiesen Kontakt mit den Jagdpächtern aufnehmen, um möglichst zu vermeiden, dass Rehkitze getötet werden.