Frühstück unter den Eichen erneut ein Erfolg

Unter den Gästen beim Frühstück unter den Eichen weilte auch Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann.

Regenschauer haben keinen Einfluss auf prächtige Stimmung / Schützen stellten Ausweich-Domizil

Das bereits achte Frühstück unter den Eichen, zu welchem die Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf (DoLeWo) geladen hatte, fiel trotz einiger heftiger Regenschauer und Windböen nicht ins Wasser. Denn der Schützenverein Eisdorf hatte sich spontan bereit erklärt, die weit über 100 Gäste in ihrem Schützenhaus Platz nehmen zu lassen.
Der Unmut von Petrus hat den Vorstand der DoLeWo 90 Minuten vor dem offiziellen Start des Frühstücks, das mit einem von allen Seiten mit viel Lob und Anerkennung bedachten Gottesdienst begann, den Entschluss gefasst, den Vorschlag anzunehmen, als die ersten Gäste aus Eisdorf und den Umlandgemeinden das vom Wind und Regen gebeutelte Festzelt betreten wollten. Tische und Stühle wurden ganz schnell zusammengeräumt und im Schützenhaus wieder aufgebaut.
Herbert Lohrberg, Vorsitzender der DoLeWo, ließ es sich in seinen Begrüßungsworten nicht nehmen, neben den vielen Helfern für deren Unterstützung auch dem Schützenverein Eisdorf für dessen schnelles Angebot eines Ausweichdomizils zu danken. Sein Dank galt aber auch der Familie Ehrlich aus Eisdorf, die mit ihren kleinen Fahrgeschäften einen Miniaturjahrmarkt hatten entstehen lassen. Und er kam darauf zu sprechen, was aus dem Umsatz dieses traditionellen Frühstücks alles so auf die Beine gestellt wird. Zum einen habe man 1500 Euro zur Restaurierung der Chargierten-Fahne beigesteuert, damit diese beim Schüttenhoff 2013 in neuem Glanz erstrahlen könne. Zum anderen habe man die gleiche Summe in die Anschaffung eines sechssitzigen Kinderwagens für die Kindertagesstätte St. Georg in Eisdorf investiert. Ein weiterer wichtiger Punkt für die Gemeinschaft sei aber auch das Gespräch untereinander bei gutem Essen. Und wer wollte, der durfte sich auch mit dem von einem Trecker gezogenen Planwagen begeben und durch Eisdorf und das Umland kutschieren lassen.