Hochwasser fordert Feuerwehr

Die geehrten und beförderten Mitglieder der FFW Eisdorf zusammen mit dem Kommando und den Ehrengästen.

Jahreshauptversammlung bei Ortsfeuerwehr Eisdorf / Fünf Einsätze im vergangenen Jahr

Die Freiwillige Feuerwehr Eisdorf hatte zwar nur fünf Einsätze im vergangenen Jahr, einer davon hatte es aber durchaus in sich. Ortsbrandmeister Thomas Wenzel drückte es in seinem Bericht während der Jahreshauptversammlung so aus: „Es hat uns mal wieder erwischt“.

Die Rede ist vom Hochwasser, welches im Mai 2013 auch Eisdorf überflutete. Was die Mitglieder seiner Wehr und der benachbarten Wehren geleistet hatten, könne mit keinem Geld der Welt bezahlt werden, so Ortsbrandmeister Wenzel.

Die meisten Monate sind ruhig verlaufen

Dafür sind jedoch die Monate davor und danach recht ruhig verlaufen. Aus dem Grund griff Wenzel das Thema „aktive Kameraden und aktive Reservisten“ auf. Die Eisdorfer Wehr zähle zurzeit 24 Mitglieder in der aktiven Reserve. Sie sind dort „stationiert“, weil sie nicht zu den geforderten 20 Dienst- und Einsatzstunden kommen können oder wollen. Aus dem Grunde werde er in diesem Jahr die aktive Reserve durchforsten und Jene, die schon seit vier Jahren in dieser Abteilung vertreten sind, ab 2015 in die passive Abteilung überstellen. Er rief alle Passiven dazu auf, sich aufzuraffen um Anderen zu helfen.
Ebenfalls 24 Mitglieder sind in der aktiven Wehr vertreten. Die Altersabteilung zählt 28 Mitglieder und 204 Mitglieder stehen der Wehr als Förderer zur Seite.
Wenzel kam aber auch auf ein weiteres Dauerthema zu sprechen: „Digitale Alarmierung und Digitalfunk“. Die Alarmierungstechnik soll nächstes Jahr abgeschlossen sein, die des Digitalfunks dürfte sich noch hinziehen. In jedem Falle müsste dafür jeder – gleich ob Gemeindebrandmeister oder Feuerwehrmann – in nächster Zeit die Schulbank drücken. Abschließend dankte er all Denen, welche die Wehr im Jahr 2013 unterstützt hatten.

Eisdorfer konnten sich stets auf die Wehr verlassen

Ortsbürgermeisterin Petra Pinnecke brachte anschließend ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass sich auch 2013 alle Eisdorfer Bürger auf ihre Wehr verlassen konnten. Gleich, welcher Einsatz anstand, die Feuerwehr fragte nicht lange. Sie war immer da und unterstütze oder half wo Not am Mann war. Zwar kümmern sich die Gemeinde Bad Grund und der Landkreis Osterode um die Ausrüstung und andere Dinge, ganz besonders wichtig ist aber die persönliche Übung und Fortbildung der Feuerwehrmitglieder. Petra Pinnecke sprach allen ein herzliches Dankeschön und höchste Anerkennung für den fleißigen Einsatz in der Freiwilligen Feuerwehr Eisdorf aus. „Eure Bereitschaft und Leistung in Übung und Einsatz werden nicht nur von mir und vom Ortsrat, sondern auch von der Bevölkerung anerkannt und geschätzt,“ so die Ortsbürgermeisterin.
Abschließend ließ sie verlauten, dass sie sich auch zukünftig eine gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Ortsrat, Gemeinderat und Bürgermeister wünscht.
Zum Schluss der Veranstaltung im Feuerwehrgerätehaus, an welcher auch Gemeindebrandmeister Karsten Krügener teilnahm, standen noch die Ehrungen und Beförderungen auf dem Programm.

Ehrungen, Beförderungen & Wahlen

40 Jahre Mitgliedschaft: Helmut Uhe (Urkunde und Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes)
Beförderungen zur Feuerwehrfrau: Larissa und Laura Wenzel
zum Feuerwehrmann: Florian Friedrich, Kolja Täuber und Jannik Gorke
Wahlen:
Schriftwart: Iris Peter
Kassenprüfer: Heiko Gorke
Altersgrenze 63 Jahre:
Ernst-August Aschoff, in die passive Abteilung überstellt