Im KuSZ in Eisdorf regnet es Goldene Sportabzeichen

25 Mal wurde das Goldene Sportabzeichen für 15- bis 25-fache Teilnahme überreicht.
 
Gold für die 30. und 35. Teilnahme an der Prüfung. (Foto: Bordfeld)

Gut besuchte, sportliche Feierstunde des Kreissportbundes anlässlich des 111-jährigen Bestehens

Der Kreissportbund (KSB) hatte zur Verleihung der Goldenen Sportabzeichen ins Kultur- und Sportzentrum Eisdorf geladen. Und der TSC Eisdorf hatte anlässlich seines 111-jährigen Bestehens diese gut besuchte, sportliche Feierstunde ausgerichtet, welche mit Grußworten begann.
Der erste Vorsitzende des KSB, Hartmut Heise, eröffnete den Rednerreigen und dankte allen Kommunen dafür, dass sie die sportlichen Anlagen kostenfrei zur Verfügung stellten. Ohne dieses Entgegenkommen dürfte es schwer sein, die Olympiade des kleinen Mannes durchzuführen. Besonders freue es ihn, dass zu den Frauen und Männern, die ihren Lohn für sportliche Leistungen erhielten, auch behinderte Sportler und Sportlerinnen zählten. Und er sprach allen Vertretern der Vereine ein großes Dankeschön für deren Arbeit bei den Stützpunkten aus.
Der amtierende Landrat, Klaus Liebing, versicherte, dass es für ihn keine Pflicht sei, zu Sportlerehrungen zu gehen, sondern eine sehr angenehme Aufgabe. Er dankte dem TSC für die Ausrichtung dieses Nachmittages und dem KSB dafür, dass diese die Kosten für die Sportabzeichenabnahme trägt.
Samtgemeindebürgermeister Harald Dietzmann gratulierte allen, die ein Sportabzeichen erhielten. Diese Menschen seien letztendlich Aushängeschilder für jeden Verein. Besonders freue ihn aber, dass auch Menschen ausgezeichnet werden, welche Nachteile im Alltag haben. Sein Dank ebenso allen Prüfern, die bei Wind und Wetter zu Stelle gewesen seien. Und er sicherte zu, dass das Sportlehrermodell auch mit in die Einheitsgemeinde übernommen werde.
Eisdorfs Bürgermeisterin, Petra Pinnecke, erinnerte daran, dass das Sportabzeichen sein 100-jähriges Bestehen feiert. Durften 1912 nur Männer daran teilnehmen, holten die Frauen neun Jahre später zur sportlichen Gleichberichtigung auf. Das Sportabzeichen stehe für Fitness und wer es wiederholt, habe den Sinn vollends verstand.
Michael Lehmann, erster Vorsitzende des TSC Eisdorf, betonte, dass für den einen das Sportabzeichen schon Routine sei, für den anderen etwas ganz Neues. Und damit er auch wisse, wovon immer gesprochen wird, habe er erstmals diese Abzeichen erworben.
Anschließend gehörte alle Aufmerksamkeit den acht Mädchen der „Sweet Devils“, welche sich in die Herzen der Gastgeber und Gäste tanzten. Dem feierlichen Unterfangen schloss sich die Ehrung von 37 Sportlern an, die nach vier Prüfungen nun zum ersten mal das Goldene Sportabzeichen erhalten haben. Unter ihnen waren auch neun behinderte Frauen und Männer der Harz-Weser-Werkstätten.
Bereits zehnmal stellten sich 14 Erwachsene der sportlichen Prüfung. 25 Mal wurde das Goldene Sportabzeichen für 15- bis 25-fache Teilnahme überreicht.
Gold für die schon 30. Beteiligung durften Karl-Heinz Balkart, Rainer Behrens, Veronika Hankel, Frank Kühne, Margrit Rentzsch, Karl-Heinz Steinmann, Manfred von Daak, Bernd Diekmann und Petra Kaisner entgegennehmen. Rüdiger Carl, Karin Goebel, Reinhard Göldner, Horst Kubon, Gerhard Barke und Harald Bierwirth erhielten für die 35. Teilnahme an der Prüfung Gold, Helmut Minde und Rolf Hölscher für die 45. Beteiligung.
Günter Thiele ließ es sich nicht nehmen, abschließend noch einige Informationen zu für das kommende Jahr anstehende Änderungen bekanntzugeben. So kann beispielsweise bei herausragenden Leistungen schon beim ersten Mal Gold erworben werden. Außerdem brauchen die Jugendlichen nur noch einmal den Schwimmnachweis bis zum Erreichen des 18. Lebensjahres erbringen.