Kinderkarneval in der Samtgemeinde

Der evangelische Kindergarten in Badenhausen erinnerte an einen Zoo. (Foto: Bordfeld)

In Gittelde, Badenhausen und Eisdorf feiern die Kinder die „fünfte Jahreszeit“ ausgelassen

Hoch her ging es in den vergangenen Tagen in der Samtgemeinde Bad Grund. So hatten die Kindergärten in Badenhausen und Gittelde sowie der TSC Eisdorf zu großen Karnevalsfeten geladen.
In Eisdorf wurde der traditionelle Kinderfasching wieder im Kultur- und Sportzentrum gefeiert. Viele Hexen, Clowns, Schmetterlinge, Feen und Marienkäfer waren gemeinsam mit ihren Eltern der Einladung des TSC gefolgt. Zu Beginn der Feier ließ der 1. Vorsitzende des Vereins, Michael Lehmann, das Eröffnungslied auf der Mundharmonika erklingen. Und genau das war für Werner Bohnen das Zeichen, alle kleinen Karnevalisten zur großen Polonaise zu versammeln. Darüber hinaus sorgten zahlreiche Spiele wie die „Reise nach Jerusalem“ und das „Toilettenpapierrollen-Stapeln“ für jede Menge Spaß. Wer wollte, durfte aber natürlich auch nach Herzenslust herumtoben, was die Beine und die Ausdauer eben so hergaben. Für eine Stärkung nach dem kräfteraubenden Spiel war natürlich gesorgt. Die Erwachsenen beobachteten das Treiben ihres Nachwuchses bei einem Stück Kuchen und einer frischen Tasse Kaffee.
In Badenhausen erinnerte der evangelische Kindergarten für einen Vormittag mehr an einen Zoo, in dem die Tiere zum Karneval zusammen gekommen waren. Denn Mäuse, Braun- und Eisbären, Igel, Wölfe, Krokodile und Löwen hatten die Räumlichkeiten des Kindergartens fest im Griff. Die Kinder tobten nach Lust und Laune. Und damit auch jeder wusste, zu welcher Tierart er oder sie gehörte, stellten sich alle mal kurz vor.
In Gittelde wurde die „fünfte Jahreszeit“ im DRK-Kindergarten eingeläutet. Eigens dafür hatten sich die Erzieherinnen in Marienkäfer verwandelt. Die Kinder präsentierten sich mal als Pirat, als Cowboy, Indianer oder Teufel. Auch hier war die Stimmung äußerst ausgelassen. Am Ende waren sich eigentlich alle Beteiligten einig, dass die närrische Jahreszeit jedes Jahr viel zu schnell zu Ende geht.