Kirchenkreis hat mit Kirstin Henrici eine neue Lektorin

Pastorin Miriam Schmidt (Schwiegershausen), Lektorin Marianne Koch, Vera Fröhlich (KV Nienstedt/Förste), Lektorin Christel Rusteberg, Superintendentin Ilse Lontke, Lektorin Kirstin Henrici, Prädikantin Anette Beushausen, Inge Jünemann (KV Eisdorf-Willensen) und Pastor Dr. Ing. Uwe Brinkmann (von links) nach der feierlichen Amtseinführung. (Foto: Bordfeld)

Der Posaunenchor begrüßt mit einfühlsamen Tönen / Kirche in den Gemeinden Eisdorf und Willensen bleibt lebendig

Der Ev.-luth. Kirchenkreis Osterode und die Kirchengemeinde Eisdorf / Willensen hatten zu einer liturgischen Feier in die St.-Georg-Kirche in Eisdorf geladen, an welcher auch viele Nachbarn teilnahmen. Denn im Mittelpunkt dieses frühabendlichen Gottesdienstes stand die Einführung von Kirstin Henrici als Lektorin.
Superintendentin Ilse Lontke war nach Eisdorf gekommen, um Kirstin Henrici in ihr Amt einzuführen, ihr den Segen zuzusprechen und ihr die Urkunde zu überreichen. Die Paten Marius Koch und Sebastian Schimpfhauser sowie Inge Jünemann und Vera Fröhlich begleiteten sie bei dieser feierlichen Zeremonie.
Zuvor begrüßte der Posaunenchor unter Leitung von Achim Wiedersich Gottesdienstteilnehmer mit einfühlsamen Tönen. Der erste Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Tobias Armbrecht, begrüßte mit dem gesprochenen Wort. Er brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich so viele Nachbarn zusammengefunden hätten, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern.
Pastor Dr. Ing. Uwe Brinkmann, Pastor André Dittmann und Pastorin Miriam Schmidt aus Schwiegershausen sowie die Lektorinnen Marianne Koch, Christel Rusteberg, Rita Sührig und Prädikantin Anette Beushausen legten dann den mit gemeinsam angestimmten Liedern untermauerten Weg zur Einführungshandlung seitens Superintendentin Lontke.
Für den musikalischen Rahmen und ganz besonderen Überraschungen hatten die beiden Organisten Michael Stein und Alexander Henze sowie die Küsterin Karin Eisler gesorgt. Während Erstgenannter Myriam Brünau bewegte, zu seinem instrumentalen Beitrag an der Orgel ihre glasklare Stimme zu erheben, brachte Henze das Wunschlied von Kirstin Henrici zu Gehör. Und die Küsterin sorgte für eine Premiere, die ihr Applaus von allen einbrachte: Sie spielte erstmals während eines Gottesdienstes auf dem Kircheninstrument.
Nicht minder viel Anerkennung, die ihr im anschließenden Empfang offenbart wurde, erfuhr die neue Lektorin mit ihrer Predigt, die nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Nachdenken einlud.
Nach der Entlassung und dem Segen seitens Kirstin Henrici waren noch Grußworte im Gotteshaus zu vernehmen. Der erste Vorsitzende des Vereins „Die Kirche bleibt im Dorf“, Joachim Jünemann, brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass mit der Eisdorfer Lektorin die Kirche in den Gemeinden Eisdorf und Willensen und damit lebendig bleibt. Er sprach auch der Familie Henrici ein großes Dankeschön dafür aus, dass sie Tochter, Frau und Schwägerin haben diesen Weg gehen lassen und sie darauf auch stets begleitet hätten.
Tobias Armbrecht überbrachte im Namen des gesamten Kirchenvorstandes die besten Glückwünsche und überreichte als Zeichen des Dankes dafür, dass sie das Amt angetreten hat, eine Stola. Mit Kirstin Henrici habe die Kirche eine Frau erhalten, die es versteht auf Menschen einzugehen. Das Einzige, was sie dabei aus den Augen verlöre, sei sie selbst. Sie solle aber, bei aller Liebe gegenüber anderen und der Kraft die sie investiert auch besonnen sein und sich selbst nie vergessen.