Spielmannszug Eisdorf blickt auf ein ruhiges Jahr

Alexander Greune, Dietmar Töpperwien, Joachim Lawes (hinten von links), Michaela Rutzen, Karl- Heinz Oppermann, Carolin Lawes und Michael Peter (vorne von links) freuen sich über das gut verlaufene Jahr und die Auszeichnungen.

Jugendabteilung geschrumpft / Zahlreiche Auftritte für 2013 sind bereits geplant

Spielmannszugführerin Michaela Rutzen machte während der Jahreshauptversammlung mit ihrem Bericht deutlich, dass der 53 Jahre alte Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Eisdorf, der sich auf zwölf erwachsene und fünf jugendliche Spielleute verlassen kann, eine schöne und ruhige Saison hinter sich gebracht hat.
So habe man sich immer donnerstags zu 37 Übungsabenden getroffen, was pro Person 39 Stunden ausmachte. Die Rednerin brachte ihre Hoffnung zum Ausruck, dass auch bei der etwas kleiner gewordenen Zahl der Spielleute alle an Bord bleiben werden. Denn unter anderem stünde in diesem Jahr der „Schüttenhoff“ an. In ihrer Funktion als Jugendwartin ließ Michaela Rutzen die Versammlung im Feuerwehrhaus wissen, dass in der Abteilung vier Austritte erfolgten. Die verbliebenen zwei Mädchen und drei Jungen seien aber bei allen Auftritten zugegen gewesen. Der Höhepunkt im Jahr 2012 hatte wenig mit Musik, sondern mehr mit Abenteuer zu tun. Denn die Jugendlichen waren zusammen mit den aktiven der Jugendfeuerwehr zum Tankumsee bei Gifhorn gefahren, um dort ihr Zelt aufzuschlagen und auf Entdeckungstour zu gehen.
Ortsbrandmeister Thomas Wenzel ergriff auch als stellvertretender Gemeindebrandmeister das Wort und sparte nicht mit Worten des Lobes und der Anerkennung. Der Spielmannszug könne stolz auf seinen musikalischen Nachwuchs sein, der bei den angesetzten Auftritten nie gefehlt habe.
Bevor ein Blick in die bereits schon fest stehenden Aktionen für das neue Jahr geworfen wurde, wurden Ehrungen durchgeführt.
Weil Joachim Lewes nur vier-, Karl-Heinz Oppermann nur fünf- und Michael Peter nur siebenmal gefehlt hatten, belegten sie die Plätze eins bis drei bei den Erwachsenen. Bei den Jugendlichen teilten sich Carolin und Frederike Lawes den ersten Platz, denn sie fehlten beide nur ein einziges Mal. Den zweiten Platz sicherte sich Alexander Greune, er war achtmal nicht zugegen.
Dann drehte sich alles um die Termine. Am 10. März wird der Spielmannszug auch wieder beim Wohltätigkeitskonzert in der Stadthalle spielen, am Himmelfahrtstag soll eine Planwagenfahrt gestartet werden. Vom 14. bis zum 16. Juni wird der „Schüttenhoff“ den Eisdorfer Alltag bestimmen. Am 12. Oktober werden traditionsgemäß die Schützen abgeholt und am 9. November der Laterenumzug der Kindertagesstätte St. Georg musikalisch begleitet. Ansonsten stehen schon viele Ständchen zu den unterschiedlichsten Anlässen fest.