Turnhalle des KuSZ fest im Griff der älteren Generation

Sie waren die ältesten Teilnehmer der „Älteren“ vertretenen Vereine. (Foto: Bordfeld)

Der TSC Eidorf war Ausrichter des Treffens der „Älteren“, zu dem der Turnkreis geladen hatte 

Als die von Renate Claus betreute Sparte des TSC Dorste nicht nur zum Mitsingen des „Fliegerliedes“, sondern zum vollen sportlichen Einsatz des Körpers aufrief, herrschte ein von Spaß und Freude getragenes Tohubabou in der Sporthalle des Sport- und Kulturzentrums in Eisdorf. Sogar Bürgermeisterin Petra Pinnecke, die erste Vorsitzende des Turnkreises Osterode, Helga Maaß, und den stellvertretenden Vorsitzenden im Bereich fachliche Arbeit, Heinz Bierwirth, hielt nichts mehr auf den Stühlen fest, sie mischten kräftig mit.
Zu erleben war diese von Lebensfreude prickelnde Aktion während des Treffens der „Älteren“, zu dem der Turnkreis geladen und welches der TSC Eisdorf anlässlich seines 111-jährigen Bestehens sehr zum Wohlgefallen der Akteure und Gäste ausgerichtet hatte.
Zu Beginn hieß Doris Ellermann, die stellvertretende TK-Vorsitzende für Frauen und Ältere, alle aufs Herzlichste willkommen und gratulierte dem TSC Eisdorf zu seinem Jubiläum sowie zu der schönen Sporthalle. Sie wünschte allen viel Spaß an dem bunten Programm.
Michael Lehmann, erster Vorsitzender des Gastgebers, versicherte, dass man sehr stolz auf diese Turnhalle sei. Schließlich mache sie es möglich das Treffen der „Älteren“ auch in Eisdorf durchzuführen.
Klaus Liebing versicherte, dass er immer wieder gerne nach Eisdorf komme. Und er sprach allen Sportlern ein großes Kompliment dafür aus, dass man sich auf jeden Einzelnen verlassen könne. Und er warf ein paar Zahlen in den Raum. Von den rund 76.000 Einwohnern des Kreises Osterode seien 40 Prozent in Vereinen organisiert. Auf Platz eins lägen die 41 Turnvereine mit fast 13.000 Mitgliedern. Besonders erfreulich sei, dass allein davon nicht ganz 7.000 Sportler/innen bereits zur älteren Generation zählten.
Helga Maaß brachte ihre Freude darüber zum Ausruck, dass so viele ältere Bürger des Kreises wieder ins sportlich-aktive Leben zurückgefunden hätten. Das sei der Verdienst der Übungsleiter, denen ein ganz besonderes Dankeschön gelte.
Den Auftakt des Unterhaltungsprogramms startete der Nachwuchs und die „Sweet Devils“ des TSC Eisdorf mit ihrem „Wild`n Free Piratentanz“. „Circo“, ebenfalls vom ausrichtenden Verein, eröffnete dann nach der Kaffeetafel den Tanz. Mitglieder der TSG Badenhausen zeigten auf, wie gut Gymnastik mit dem Stock aussehen kann. Der TSC Dorste ließ dann mit dem „Fliegerlied“ den Saal tanzen. Der MTV Förste überzeugte als spontaner Chor, der zusammen mit Manfred Köhler und unter musikalischer Begleitung des Akkordeonspielers Arno Ringmann, das eigens für dieses Treffen geschriebene Lied „Alles im Griff auf dem Seniorenschiff“ vortrug.
Der TSC Eisdorf verzauberte mit dem „Bändertanz“ und mit der Hantelgymnastik. Guts Muths Schwarzfeld präsentierte tänzerische Gymnastik und die TG die TG LapeKa Gymnastik mit dem Reifen.
Aber auch Ehrungen standen an. Doris Ellermann hatte für die ältesten Teilnehmerinnen und Teilnehmer – von 58 bis 89 Jahre – Blümchen mitgebracht. Und das waren: Lehnchen Dix (MTV Lerbach), Anneliese Horn (TSV Bad Sachsa), Margarete Becker (MTV Förste), Inge Baltuschat (TG LaPeKa), Frieda Armbrecht (TSC Dorste), Emma Bode (MTV Elbingerode), Ilse Werner (TV Guts Muths Scharzfeld), Hildegard Weitemeyer (TSC Eisdorf), Gertrud Armbrecht (TV Hörden), Anni Winkelvoß TSG Badenhausen), Friedchen Wedler (SUS Tettenborn), Willy Großkopf (TSV Schwiegershausen), Ursula Gerulis (MTV Gittelde) und Jutta Reichelt (GC Wieda).