Zuschüsse im Haushaltsplan weiter enthalten

Der neue Eisdorfer Ortsrat besteht aus Frank Brakebusch, Dieter Borchers, Petra Pinnecke, Dirk Grünewald, Ulrich Pflugfelder, Evelyn Elsner-Worona und Jens Schimpfhauser (von links).
 

Petra Pinnecke erste Ortsbürgermeisterin der Ortschaft Eisdorf / Ehemalige Ratsmitglieder offiziell verabschiedet

Petra Pinnecke war die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Eisdorf und ist die erste Ortsbürgermeisterin der Ortschaft Eisdorf, welche zur neuen Gemeinde Bad Grund gehört. Denn während der konstituierenden Sitzung des Ortsrates Eisdorf nahm Harald Dietzmann in seiner Funktion als Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund sogleich die einstimmige Entscheidung beider Fraktionen der Ortschaft Eisdorf zum Anlass, Petra Pinnecke zur Ortsbürgermeisterin zu ernennen, welche auch als Ehrenbeamtin vereidigt wurde.
Er ließ es sich aber auch nicht nehmen, den zum Ortsvorsteher der neuen Ortschaft Willensen ernannten Hartmuth Nienstedt die entsprechende Urkunde zu überreichen und ihn ebenso zu vereidigen.
Die bereits am 20. Januar in den Ortsrat gewählten Vertreter der SPD- und CDU-Fraktionen wiederum entschieden sich dafür, dass Frank Brakebusch das Ehrenamt des stellvertretenden Ortsbürgermeisters übernehmen soll. Außerdem teilte Dirk Grünewald mit, dass er der Sprecher der SPD-Fraktion und Ulrich Pflugfelder sein Vertreter sein wird. Jens Schimpfhausen wiederum übernimmt bei der CDU-Fraktion das Amt des Sprechers und Frank Brakebusch das des Stellvertreters.
Als ehemalige Bürgermeisterin der Gemeinde Eisdorf, zu welcher bis zum 28. Februar auch Willensen gehörte, verabschiedete Petra Pinnecke dann noch die ehemaligen Ratsmitglieder Astrid Schreiber und Hartmuth Nienstedt ganz offiziell aus diesen Ämtern. Sie bedankte sich ebenso bei den Mitgliedern des Ortsrates, mit dem sie zumindest bis 2016 zusammenarbeiten wird, für das ihr entgegenbrachte Vertrauen.
Harald Dietzmann ging dann im ehemaligen Gemeindebüro auf den ersten Haushaltsplan der Gemeinde Bad Grund ein, welcher die Haushalte aller Ortschaften beinhaltet. Speziell auf Eisdorf eingehend betonte er, dass wegen dieses „Zusammenschlusses“ aber beispielsweise keine Streichungen bei den Ansätzen für Grünflächenpflege, Straßenunterhaltung oder Betrieb der öffentlichen Einrichtungen vorgenommen worden seien. Auch seien Zuschüsse von Vereinen für die Sportanlagen wie bisher enthalten. Gleiches gelte für den im Finanzhaushalt festgeschriebenen Ausbau des „Mühlenbeus“, dessen Planung und Kostenermittlung noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden soll. Anwohner dürften damit eingebunden werden. Sollte die Bereitstellung der Fördermittel im Rahmen der Dorferneuerung gesichert sein, könnte die Sanierung 2015 vielleicht abgeschlossen sein. Auch blieben bereits von der Gemeinde Eisdorf getroffene Entscheidungen bezüglich verkaufter Gemeindeflächen weiter bestehen.
Dietzmann kam abschließend auf einen wichtigen Punkt zu sprechen, welcher sich mit der Postzustellung befasste. Auch wenn die Deutsche Post gerne unter dem Namen der Person oder der Firma und dem Straßennamen mit Hausnummer die Postleitzahl und dann Bad Grund (Harz) sehe, komme die Post auch zum richtigen Empfänger, wenn alles beim „Alten“ bleibt und der Absender hinter der Postleitzahl den Namen der jeweiligen Ortschaft schreibt. Übrigens haben wie bisher Eisdorf, Willensen, Badenhausen und Gittelde die Postleitzahl 37534 und Bad Grund sowie Windhausen die 37539.