Engeläder Seniorenfahrt führte in diesem Jahr nach Wernigerode

Das Schloss Wernigerode war das Ziel der Engeläder Senioren.

Orstrat hatte ältere Mitbürger eingeladen / Mit der Bimmelbahn ging es hinaus zum Schloss und ins Café

Der Engeläder Ortsrat hatte in diesem Jahr alle Bürgerinnen und Bürger ab dem 60. Lebensjahr zu einer Kaffeefahrt eingeladen. Begleitet wurde die Fahrt von stürmischem Herbstwind mit ein paar Tropfen Regen und ganz viel Sonnenschein.
Mit dem Bus ging es an Goslar vorbei nach Wernigerode. Am Busbahnhof angekommen, bestieg die Gruppe die Wernigeröder Bimmelbahn, die hinauf bis zum Schloss fuhr. Dort gönnte man sich im Café „Schlossterrasse“ eine erholsame Pause bei Kaffee und Kuchen. Es bestand die Möglichkeit zu einer Schlossbesichtigung oder einem Rundgang ums Schloss.
Das heutige Schloss war eine Burg, die Graf Adalbert Anfang des 12. Jahrhunderts bauen ließ. Im 15. Jahrhundert wurde sie vom Wernigeröder Grafen Heinrich zu Stolberg erweitert. In der Zeit von 1674 bis 1676 war die Burg zu einem Barockschloss umgebaut und diente bis 1929 dem Wohnsitz der gräflichen Familie. Nunmehr wurden große Teile zur Besichtigung freigegeben. Mitte April 1949 wurde im Schloss ein Feudalmuseum mit etwa 40 Ausstellungsräumen eröffnet. Diese können noch heute besichtigt werden.
Mit der Bimmelbahn fuhren die Senioren schließlich wieder hinunter in die Stadt, wo Zeit blieb für einen Stadtbummel bei freier Gestaltung. Wernigerodes Innenstadt hat eine Reihe von restaurierten und gepflegten Fachwerkhäusern, die eine magische Anziehungskraft auf die Besucher ausüben. Wernigerode wird auch als „bunte Stadt am Harz“ bezeichnet. Bei einem Rundgang bestaunt werden können das Rathaus, der Brunnen auf dem Marktplatz, das schiefe Haus, das Westerntor, das als Zoll- und Eingangstor im Westen der Stadt diente. Sehenswert ist auch der gepflegte Lustgarten mit seinen vielen verschiedenen Baum- und Straucharten.
Die Zeit verging wie im Fluge, und so galt es nach einem Rundgang und dem Stöbern in dem einen oder anderen Geschäft, wieder die Heimreise anzutreten.