Schwerlastverkehr stand erneut auf der Tagesordnung

Mit dem Thema Schwerlastverkehr beschäftigte sich die SPD-Ratsfraktion bei einer Ortsbegehung im Stadtteil Engelade. (Foto: bo)

SPD-Ratsfraktion informierte sich in Engelade

Engelade (bo). Unmut aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger gibt es nach wie vor gegen den belastenden Schwerlastverkehr durch Engelade. Ortsbürgermeisterin Doris Fischer ließ in der Vergangenheit nichts unversucht, positive Veränderungen der Situation zu erreichen. „Beschilderung und Hinweise werden einfach nicht beachtet“, so Doris Fischer vor den Mitgliedern der SPD-Ratsfraktion.
Die SPD-Fraktion beschäftigte sich jetzt noch einmal mit diesem Thema. Gemeinsam mit Ortsbürgermeisterin Doris Fischer und Kandidaten aus Engelade für die Kommunalwahlen am 11. September, Regine Caretta-Coors und Patrick Kriener, nahm man die Situation in der Herrhäuser Straße einschließlich der aktuellen Beschädigungen im Kreuzungsbereich in Augenschein. Die SPD-Fraktionsmitglieder konnten hautnah die schwierigen und lautstarken Fahrmanöver sehr groß dimensionierter Schwerlaster erleben, die diese innerörtliche Straße passierten.
Die Sozialdemokraten wollen das Thema nicht zu den Akten legen. Ein neuer Ansatz könnte sich daraus ergeben, dass seitens der Landkreisverwaltung an die Stadt Seesen Vorüberlegungen herangetragen wurden, verschiedene Kreisstraßen als Gemeindestraßen herabzustufen. Auch die K 58 bis K 57 (Herrhäuser Straße) in Engelade steht auf der Abstufungsliste. Dieser Ansatz, der noch durch die Gremien zu beschließen ist, findet die einmütige Unterstützung der Seesener SPD-Kreistagsabgeordneten Renate Krause, Rolf Mild und Norbert Stephan. „Selbstverständlich müssten zuvor die noch erforderlichen Unterhaltungsmaßnahmen durch den Kreis erledigt werden, damit die Straße in einem einwandfreien Zustand an die Stadt übergeben werden kann“, so die SPD-Bürgermeisterkandidatin Hanna Kopischke und Fraktionsvorsitzender Dietrich Krause.